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Verwaltungsausschuss entscheidet Islamisches Bildungszentrum in Delmenhorst ist vom Tisch

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Im Delmenhorster Rathaus ist eine grundlegende Entscheidung gefallen. Foto: M. BaderIm Delmenhorster Rathaus ist eine grundlegende Entscheidung gefallen. Foto: M. Bader

Delmenhorst. Der Antrag des Integrations- und Bildungsvereins (DIBV), im alten Güterbahnhof zwischen Bahnlinie und Syker Straße ein islamisches Bildungszentrum mit Ansiedlung einer Rossmann-Drogerie im Erdgeschoss einrichten zu können, ist endgültig abgelehnt.

Der Verwaltungsausschuss hat den Beschluss des Planungsausschusses bestätigt.

Das geplante Vorhaben sei mit dem städtischen Einzelhandels-Konzept, das den Schutz der Innenstadt-Geschäfte gegen weitere Konkurrenz in Randlage vorsieht und zudem Nahversorgungszentren klare Grenzen aufzeigt, nicht vereinbar, berichtete Stadtbaurätin Bianca Urban nach der Sitzung in einem Pressegespräch. Die Ansiedlung eines Drogeriemarktes an der Stelle hätte der Innenstadt und den Nebenzentren Schaden zugefügt. Vertreter des DIBV hatten bis zuletzt leidenschaftlich für ihr Vorhaben gekämpft.


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