Schüler informiert Fachtag an der BBS II Delmenhorst klärt über Drogen auf

Von Elena Dohrmann

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Die Schülerinnen und Schüler der Berufseinstiegsschule erarbeiteten in Workshops mit Experten verschiedene Fragestellungen zum Thema Sucht. Foto: Elena DohrmannDie Schülerinnen und Schüler der Berufseinstiegsschule erarbeiteten in Workshops mit Experten verschiedene Fragestellungen zum Thema Sucht. Foto: Elena Dohrmann

Delmenhorst. Schüler der BBS II setzten sich kürzlich ausführlich mit den Risiken und der Vorbeugung von Drogenkonsum auseinander. Unterstützung erhielten sie dabei von Experten aus der Praxis.

Drogen, Medien oder Glücksspiel − die Liste von Suchtmitteln ist vielfältig und lang. Im Zuge des „Fachtags Suchtprävention“ sind 140 Schüler der Berufseinstiegsschule der Kerschensteiner-Schule einen Vormittag lang über die Risiken und Auswirkungen von Drogen aufgeklärt worden. Das Projekt findet bereits zum fünften Mal in Kooperation mit der Anonymen Drogenberatung Delmenhorst (Drob) statt. In verschiedenen Workshops, die jeweils von Experten aus der Berufspraxis geleitet wurden, arbeiteten die Teilnehmer mehrere Stunden lang an Fragestellungen zum Thema der Suchtprävention.

Auch Glücksspiel im Blick

Die Themen der Workshops umfassten dabei nicht nur Rauschmittel wie Alkohol, Tabak sowie Cannabis, sondern auch psychische Erkrankungen wie die Glücksspielsucht. Andreas Meyer vom „Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr“ klärte die 16- bis 20- Jährigen darüber hinaus über die rechtlichen Folgen von Alkoholkonsum am Steuer auf. Mit seinem Vortrag appellierte der Experte vor allem an die relevante Zielgruppe der Fahranfänger. Markus Weise, Teamleiter der Berufseinstiegsschule, betonte den präventiven Charakter der Veranstaltung: „Da die Teilnehmer lediglich ein Jahr auf der Schule bleiben, sollen sie für diese Themen vor allem in Hinblick auf die spätere Ausbildungs- und Arbeitszeit sensibilisiert werden.“

Verzicht als Lösung

Vielen Teilnehmern, die schon zuvor eine Delmenhorster Schule besuchten, waren die präsentierten Informationen nicht ganz neu. Dahingegen kamen Schüler mit Migrationshintergrund aus kulturellen oder religiösen Gründen bisher nicht in Kontakt mit Drogen und freuten sich über die aufklärenden Vorträge der Experten. Der Fachtag bestärkte sie in der Entscheidung, gänzlich auf Rauschmittel zu verzichten. Ihre Mitschüler konnten durch die Workshops lernen, verantwortungsbewusst mit Alkohol und Co. umzugehen und die Gefahren der Suchtmittel besser einzuschätzen.


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