1:1 gegen Wildeshausen II Giovanni d‘Elia rettet TV Falkenburg wichtigen Punkt

Von Andreas Bahlmann

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Traf spät für den TV Falkenburg: Giovanni d‘Elia (links). Foto: Rolf TobisTraf spät für den TV Falkenburg: Giovanni d‘Elia (links). Foto: Rolf Tobis

Landkreis. Im Verfolgerduell der 1. Fußball-Kreisklasse um den sehr wahrscheinlichen dritten Aufstiegsplatz haben sich der Dritte VfL Wildeshausen II und der TV Falkenburg 1:1 (0:0) getrennt. Das bedeutet wiederum für den Spitzenreiter TuS Hasbergen, das er am kommenden Sonntag (14 Uhr) gegen den VfL Wildeshausen II mit einem Sieg den Kreisliga-Aufstieg perfekt machen kann.

TV Falkenburg - Wildeshausen 1:1. Falken-Trainer Georg Zimmermann war (wieder einmal) sehr angetan von der Moral und Comeback-Qualität seiner Mannschaft: „Heute hat mir die Mannschaft gezeigt, dass wir gegen solch starke Gegner wie Wildeshausen II nicht nur bestehen können, sondern trotz Rückstands auch in der Lage sind, spielerische Lösungen zu finden und zu punkten.“ Die Gäste setzten mit ihren hochgewachsenen Spielern auf viele lange Bälle und sorgten für reichlich Gefahr im TVF-Strafraum. Die Wildeshauser Führung durch Timo Höfken (56.) fiel jedoch nach einem krassen Fehler im Spielaufbau der Falken. Falkenburg, das zuvor einige Torchancen vergeben hatte, kämpfte jedoch um den Ausgleich – und traf in der fairen Partie schließlich durch Marco Giovanni d’Elia noch zum 1:1-Unentschieden (82.).

FC Hude II - TSV Ganderkesee II 1:2. Julian-Sebastian Biener (26., 22-Meter-Freistoß) und Jean-Michel Dietrich (63., Konter) trafen für die effektiven Gäste. Das 1:2 durch Dominic Brumund (86., aus dem Gewühl) fiel für die feldüberlegenen Huder zu spät. „Insgesamt bin ich eigentlich ganz zufrieden, nur nicht mit unserer Chancenverwertung. Mein Bruder hätte das eine Ding ruhig reinmachen können, das hätte ich ihm erlaubt“, scherzte Hudes Interimstrainer Hendrik Nordbruch trotz der Niederlage. Denn Christian Nordbruch hatte nach 20 Minuten die Riesenchance zum 1:0, scheiterte aber alleine vor dem Tor an seinen Nerven und an TSV-Torwart Marvin Schmidt. Ganderkesees Zweite spielte dagegen wieder einmal gnadenlos effektiv und machte viel aus wenigen Chancen. „Wir haben das Spiel des Gegners nicht nur angenommen, sondern es streckenweise gut kontrolliert. Solange wir ein Tor mehr machen als der Gegner, ist alles in Ordnung“, sagte TSV-II-Trainer Andreas Dietrich.


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