Delmenhorster Lieblingsobjekte Museums-Vortragsreihe gibt Einblick in „Haus voller Musik“

Von Lennart Bonk

Steht innerhalb Vortragsreihe „Delmenhorster Lieblingsobjekte“ im Fokus: die Musikschule Delmenhorst. Symbolfoto: Jan Eric FiedlerSteht innerhalb Vortragsreihe „Delmenhorster Lieblingsobjekte“ im Fokus: die Musikschule Delmenhorst. Symbolfoto: Jan Eric Fiedler

Delmenhorst. Im Nordwestdeutschen Museum für Industriekultur geht die Vortragsreihe „Delmenhorster Lieblingsobjekte“ am Sonntag, 29. April, in die nächste Runde.

Die Heimat der Musikschule Delmenhorst (MSD) steht am Sonntag, 29. April, im Mittelpunkt der Vortragsreihe „Delmenhorster Lieblingsobjekte“. Um 11 Uhr wird Helmfried Röder im Nordwestdeutschen Museum für Industriekultur das denkmalgeschützte Gebäude vorstellen, in dem sich seit dem 21. Januar 1987 die MSD befindet.

Einblicke in Entstehungsphase

Dabei wird er auch über die lange Planungs- und Entstehungsphase der Institution in der Schulstraße berichten. Bereits 1973 wurde vom Rat der Stadt die Gründung einer Musikschule beschlossen. Im Folgejahr war sie in dem alten Gebäude der Volkshochschule in der Louisenstraße beheimatet.

Gebäude stand kurz vor dem Abriss

Zwölf Jahre wurde ein geeigneter Ort für die Schule gesucht, bis sich die Option der Renovierung der Jahn-Schule, deren Abriss noch eben verhindert werden konnte, auftat. Die Wahl erwies sich als Glücksfall und Gründer und Initiatoren nannten das Gebäude fortan das „Haus voller Musik“.

Röder erläutert Vorteile des Hauses

Welche Vorteile das Haus bietet und welchen Zusammenhang es zur Geschichte der Fabrik auf der Nordwolle hat, wird Röder erläutern. Der Eintritt kostet vier Euro, ermäßigt drei Euro. Für Kinder bis sechs Jahre ist die Teilnahme kostenfrei.