Stück im Kleinen Haus sorgt für Lacher Erotikkomödie zeigt humorvoll Beziehungsprobleme auf

Von Elena Dohrmann

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In der Komödie werden verborgene Geheimnisse gelüftet. Foto: Elena DohrmannIn der Komödie werden verborgene Geheimnisse gelüftet. Foto: Elena Dohrmann

Delmenhorst. Für leichte Unterhaltung stand am Donnerstagabend das Stück „Eine Mittsommernachts-Sex-Komödie“ im Kleinen Haus. Die humorvolle Interaktion zwischen den Figuren sorgte im gut gefüllten Saal für einige Lacher.

Es könnte alles so schön sein: Banker Andrew (Thorsten Nindel) und Ehefrau Adrian (Saskia Valencia) laden in „Eine Mittsommernachts-Sex-Komödie“ über das Wochenende Gäste auf ihr Gut in malerischer Landschaft ein. Von harmonischer Atmosphäre und Idylle fehlt jedoch jede Spur. Adrians Cousin, der intellektuelle Philosoph Leopold (Peter Fricke) reist mit seiner Verlobten Ariel (Alexandra Kamp) an, in der Andrew seine verflossene Jugendliebe wiedererkennt. Zu der Gruppe stoßen der attraktive Arzt Maxwell (Maximilian Laprell) mit seiner jungen Freundin und Krankenschwester Dulcy (Claudia Plöckl) hinzu. 

Verwirrendes Gefühlschaos zwischen den Figuren

Während Maxwell und Dulcy ihre Sexualität offen ausleben, entsteht Frust bei den Gastgebern Andrew und Adrian, die seit Längerem mit Problemen im Bett zu kämpfen haben. Zudem kommt bei Dulcy und Adrian Eifersucht auf, da die Partner beider ein Auge auf die attraktive Brünette Ariel geworfen haben. Während diese mit Andrew in Erinnerungen aus der Jugend schwelgt, versucht Maxwell die junge Frau von ihrer bevorstehenden Heirat mit ihrem Verlobten Leopold abzuhalten. Die Avancen der beiden Männer bleiben dem Philosophen nicht unerkannt. Kurzerhand versucht dieser wiederum Dulcy für eine letzte Nacht in Freiheit zu gewinnen. 

Verborgene Geheimnisse werden gelüftet

Als Maxwell Ariel seine Liebe gestehen will, stößt Andrew hinzu, der seiner Jugendliebe ebenfalls seine Gefühle beichtet. Diese entscheidet daraufhin, die Nacht mit Andrew zu verbringen, was sich jedoch als Enttäuschung herausstellt. Maxwell lüftet daraufhin das Geheimnis, mit Andrews Ehefrau geschlafen zu haben. Als diese von dem Geständnis erfährt, fühlt sie sich emotional und sexuell befreit. Das Ehepaar findet wieder zueinander und das Stück schließt mit einem glücklichen Ende. Alles in allem erschien die Inszenierung wenig tiefgründig, viele Geschlechterstereotype wurden auf oberflächliche Weise bedient. Für eine leichte Unterhaltung mit vielen Lachern konnte das Stück trotzdem sorgen.


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