Rasen wächst nicht an Spielplatz in Delmenhorster Wollepark bleibt weiterhin gesperrt

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Das ist eigentlich seine Bestimmung: Der neue Spielplatz im Delmenhorster Wollepark ist seit sieben Monaten gesperrt. Bei seiner Vorstellung durften die Kinder die Spielgeräte einen Nachmittag lang ausprobieren. Archivbild: Frederik GrabbeDas ist eigentlich seine Bestimmung: Der neue Spielplatz im Delmenhorster Wollepark ist seit sieben Monaten gesperrt. Bei seiner Vorstellung durften die Kinder die Spielgeräte einen Nachmittag lang ausprobieren. Archivbild: Frederik Grabbe

Delmenhorst. Vor sieben Monaten wurde der neue Kinderspielplatz im Delmenhorster Wollepark vorgestellt – und noch immer ist er gesperrt. Der Rasen stellt sich noch immer als großes Problem dar.

Der Spielplatz im Delmenhorster Wollepark nahe der Stedinger Straße bleibt bis auf Weiteres gesperrt. Das teilt die Stadt auf Anfrage mit. Ende September 2017 war der Spielplatz vorgestellt worden. Damals hieß es, dass der Rollrasen noch wenige Wochen benötige, um anzuwachsen. Das ist nun sieben Monate her. Und der Rasen ist noch immer das Problem.

Entwässerungsprobleme setzen Rasen zu

Der städtische Fachdienst Stadtgrün habe die Flächen noch nicht in die Regelunterhaltung übernommen, weil der Rasen hierfür „einen gebrauchsfähigen Zustand erreicht haben“ muss. Der Rasen müsse vollständig mit dem Untergrund verwurzelt sein, um den Belastungen standzuhalten, so der Fachdienst. „Aufgrund von Entwässerungsproblemen standen im Winter viele Pfützen auf der Fläche, in diesen ist der Rasen nicht angewachsen.“ Teilweise sei der Rasen gar abgestorben und lag in braunen Abschnitten auf der Fläche.

Nachbesserungen bereits ausgeführt

Planungsbüro und Baufirma haben Nachbesserungen in Form eines besseres Wasserabzugs und einer Rasen-Neuansaat ausgeführt. Mit den wärmeren Temperaturen sollte der Rasen nun anwachsen, schätzt der Fachdienst. Auf einen Eröffnungstermin legt er sich aber noch nicht fest. Kosten entstünden für die Stadt auf Nachfrage nicht.

Kosten von 220.000 Euro

220.000 Euro hatte die Stadt in die Neugestaltung der 2130 Quadratmeter großen Spielstätte in direkter Nachbarschaft zu den abgerissenen Wohnblöcken Am Wollepark 1-5 gesteckt. Zahlreiche Kinder waren daran beteiligt, indem sie über ein Fachbüro kreative Ideen und Modelle beisteuerten.


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