Produktion wird verlagert Zuwachs für das Delmenhorster Könecke-Werk

Von Thomas Breuer

Blick in das Delmenhorster Werk von Könecke bei einem Besucherrundgang. Archivfoto: Thomas BreuerBlick in das Delmenhorster Werk von Könecke bei einem Besucherrundgang. Archivfoto: Thomas Breuer

Delmenhorst. Das Werk des Wurstfabrikanten Könecke an der Nordenhamer Straße in Delmenhorst sieht einer steigenden Produktionsauslastung entgegen.

Als Teil der Zur-Mühlen-Gruppe, die inzwischen in den Großkonzern Tönnies integriert ist, profitiert es von einer für Ende April geplanten Produktionsverlagerung aus dem Tönnies-Standort Herzebrock (Kreis Gütersloh) nach Delmenhorst. (Weiterlesen: Tönnies: Badbergen soll zentraler Rinderschlachthof werden)

Spezialisiert auf Herstellung von Brühwurst

Könecke ist vor Ort unter anderem spezialisiert auf die Herstellung von Brühwurst, vor allem auf die Fertigung von Kochschinken. Ein Tönnies-Sprecher bezeichnete den Delmenhorster Standort in diesem Zusammenhang als Marktführer, der in den vergangenen Jahren kontinuierlich in neue Verarbeitungsmaschinen und Kühltechnologien investiert habe.

„Mit dieser Kompetenz ist es uns gelungen, jene Kunden, die bis dato Brühwurst-Produkte vom Tönnies-Standort in Herzebrock bezogen haben, von Könecke zu überzeugen“, so der Sprecher.

Zahl der Mitarbeiter weiter bei 700

Die Zahl der Mitarbeiter bleibe an der Nordenhamer Straße stabil bei rund 700, auch bauliche Veränderungen seien nicht notwendig.