Spender und Sponsoren helfen OldTable 491 sichert Delfintherapie für Delmenhorsterin

Von Thomas Breuer

Das Engagement hat sich gelohnt, wie die hohe Spendensumme belegt. Es freuen sich (von links) Björn Lammers, Roland Tautz, Michael Brockmann, Andreas Reiners, Christian Hohnholt (Diva-Bau), Volker Kreye, Ute Bohne, Cord Lindhorst, Rainer Elvermann, Nina Bohne, Jens Schröder, Martin Wessels, Bernd Schierenbeck, Cord Aschenbeck (Präsident Old Table 491 Delmenhorst). Foto: Sascha FreiseDas Engagement hat sich gelohnt, wie die hohe Spendensumme belegt. Es freuen sich (von links) Björn Lammers, Roland Tautz, Michael Brockmann, Andreas Reiners, Christian Hohnholt (Diva-Bau), Volker Kreye, Ute Bohne, Cord Lindhorst, Rainer Elvermann, Nina Bohne, Jens Schröder, Martin Wessels, Bernd Schierenbeck, Cord Aschenbeck (Präsident Old Table 491 Delmenhorst). Foto: Sascha Freise

Delmenhorst. Vom Schicksal gezeichnet, gibt es für die 38-jährige Delmenhorsterin Nina Bohne jetzt einen Lichtblick. Sie kann eine Therapie auf der Karibikinsel Curaçao antreten.

Delmenhorst. Für Ute Bohne geht ein Herzenswunsch in Erfüllung. Dank des großen Engagements des Old Table 491 Delmenhorst kann ihre Tochter Nina (38) endlich die ersehnte 14-tägige Delfintherapie auf der Karibikinsel Curaçao antreten, von der sich die Familie so viel verspricht.

Erlös des Benfiz-Kinderfestes übergeben

Die zur Gesamtsumme von notwendigen 12.000 Euro fehlenden 4900 Euro haben die Old Tabler jetzt der Familie übergeben. Es handelt sich dabei um den Erlös des jüngsten, vom dk präsentierten Benefiz-Kinderfestes auf dem Acker hinter der Gastronomie Schierenbeck, ergänzt um Gelder der Sponsoren Inkoop, Stadtwerkegruppe, Diva-Bau und Volksbank sowie einzelner Old Tabler.

Mit einem „offenen Rücken“ geboren

Nina Bohne wurde mit einem „offenen Rücken“ geboren, ist vom Bauchnabel abwärts gelähmt, leidet an Depressionen und Sprachstörungen. „Sie kann so viel nicht erleben, was anderen möglich ist“, sagt ihre Mutter. Dass es nun mit der Delfintherapie klappt, erfüllt sie mit großer Dankbarkeit allen Gebern gegenüber. Vielleicht schon im September kann die große Reise erfolgen. Auf Curaçao, sagt Ute Bohne, seien die Therapeuten auf Ninas Leiden spezialisiert.

Seit Oktober 2016 um Spenden gebeten

Seit Oktober 2016 hatte die Familie um Spenden gebeten. 3600 Euro kamen so zusammen, 3500 Euro gibt eine Stiftung; mit den 4900 Euro ist das Ziel erreicht. „Wir freuen uns sehr, dass wir Nina einen Traum erfüllen können“, sagt der Präsident des örtlichen Old Table, Cord Aschenbeck.