Neuer Zeitplan Übernahme des Delmenhorster Hospitals steht noch immer aus

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Die Übernahme des JHD durch die Stadt steht noch aus. Foto: Melanie HohmannDie Übernahme des JHD durch die Stadt steht noch aus. Foto: Melanie Hohmann

Delmenhorst. Die endgültige Übernahme des Josef-Hospitals Delmenhorst (JHD) durch die Stadt Delmenhorst steht noch immer aus. „Es ist aber alles im Plan, eine Verzögerung gibt es nicht“, sagt Markus Pragal, Erster Stadtrat.

Die Übernahme, die zum 1. April erfolgen und dann gleichzeitig rückwirkend zum 1. März gelten sollte, verschiebt sich nun laut Pragal auf den 1. Mai. Wobei es wie ursprünglich geplant dabei bleibe, dass die Übernahme rückwirkend zum 1. März zu Buche stehe.

Laut Pragal hat JHD-Geschäftsführer Florian Friedel in der Sitzung des Verwaltungsausschusses den aktuellen Sachstand ausführlich dargelegt und sei auch in die Diskussion mit den Ausschussmitgliedern eingestiegen. „Wir arbeiten daran, dass JHD in eine gute Zukunft zu führen.“

Keine Mehrbelastungen

Dass die offizielle Übernahme erst zum 1. Mai erfolge, hat laut Klaus Koehler, Fachdienstleiter Recht, mit „einer Vielzahl von vertragsrechtlichen Baustellen“ und der Vielzahl von Akteuren, die beteiligt sein müssen, zu tun. Seine Botschaft lautet: „Der neue Termin führt nicht zu Mehrblastungen. Das ist völlig undramatisch.“ Pragal betont, dass die Kommunalaufsicht mit Blick auf die Unterlagen für die Geschäftsübernahme grünes Licht gegeben habe. Die gesamte Transaktion bewege auch noch immer im Rahmen dessen, was der Rat der Stadt beschlossen habe.

Unterdessen habe Friedel dem Verwaltungsausschuss zudem berichtet, dass die wirtschaftliche Entwicklung des JHD positiv sei. „Das erste Quartal 2018 ist im Vergleich zum ersten Quartal 2017 besser ausgefallen“, zitiert Koehler den JHD-Geschäftsführer.


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