Projekt „Demokratie leben!“ Für ein demokratisches Miteinander in Delmenhorst

Von Marco Julius

Machen sich stark für Demokratie (von links): Marlies Lüdeke (Fachdienst Jugend), Hanna Kröll (Kinder- und Jugendparlament), Anette Melerski und Annika Uhrbach (Demokratie leben!). Foto: Marco JuliusMachen sich stark für Demokratie (von links): Marlies Lüdeke (Fachdienst Jugend), Hanna Kröll (Kinder- und Jugendparlament), Anette Melerski und Annika Uhrbach (Demokratie leben!). Foto: Marco Julius

Delmenhorst. Es ist noch Geld im Topf. Anträge für Projekte, die Kinder und Jugendliche im Blick haben und das demokratische Miteinander fördern, sind willkommen.

Politische Jugendreisen in die Hauptstadt Berlin und nach Brüssel, ein Workshop mit dem Titel „Jugend kann die Welt bewegen“ und Kunst und Musik im Wollepark: Das Jahr 2018 ist noch relativ jung, doch das Jugendforum, gebildet aus dem Kinder- und Jugendparlament der Stadt, hat bereits sechs Projekte im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ bewilligt. Und noch ist Geld im Topf. „Es stehen weitere 13500 Euro zur Verfügung“, sagt Anette Melerski, gemeinsam mit Annika Uhrbach zuständig in der Fach- und Koordinierungsstelle „Demokratie leben!“.

Bezug zu Delmenhorst

Welche Projekte gefördert werden, entscheiden die Kinder- und Jugendlichen selbst. Es gibt einen Kriterienkatalog. Projekte können direkt bei der Fach- und Koordinierungsstelle gestellt werden. Sie müssen nicht komplett ausgearbeitet sein, es gibt dann Hilfestellung. Für Privatpersonen, die ein Projekt beantragen, werde auch nach einem Träger gesucht. „Die Projekte müssen einen Bezug zu Delmenhorst haben – und sie sollen ein vielfältiges, gewaltfreies und gleichberechtigtes Zusammenleben fördern“, sagt Marlies Lüdeke vom Fachdienst Jugend der Stadt. Ebenfalls Voraussetzung: Kinder und Jugendliche müssen an der Planung und Durchführung mitverantwortlich beteiligt sein.

Diskussion im Kinder- und Jugendparlament

„Antragssteller haben im Parlament die Gelegenheit, ihr Projekt vorzustellen und mit uns zu diskutieren“, erläutert Hanna Kröll vom Kinder- und Jugendparlament. Es sei etwas Besonderes, wenn Kinder und Jugendliche für Kinder und Jugendliche viel bewegen könnten. Teilhabe, Begegnung, Zivilcourage und ein demokratisches Miteinander stehen im Zentrum. 2017 sind neun Projekte finanziert worden.

Die nächste Sitzung des Kinder- und Jugendparlamentes steht am Dienstag, 8. Mai 2018, an.