Scherzhafter Blick auf Modewelt Benni Stark macht auf seiner Fashionist-Tour in Delmenhorst halt

Von Lennart Bonk

Wandelt zwischen Ghetto und Gucci: Benni Stark. Foto: Salon KulturWandelt zwischen Ghetto und Gucci: Benni Stark. Foto: Salon Kultur

Delmenhorst. Auf humorvolle Weise blickt Benni Stark auf die Modewelt. Seinen Faschionist-Streifzug setzt er in der Divarena fort.

Es scheint so, als würde es Benni Stark in Delmenhorst gefallen. Nach seinem Auftritt bei der April-Ausgabe des Delmenhorster Comedy Clubs in dieser Woche, kehrt in elf Tagen wieder zurück auf die Bühne an der Gustav-Stresemann-Straße. Dann aber Solo. Mit seiner The Fashionist-Tour möchte er am Donnerstag, 19. April, die Divarena zum Lachen bringen.

Rückkehr zur „Wurzel des Schmerzes“

In seinem Soloprogramm „#kleider. lachen. leute.“ begibt sich der Shootingstar dahin, wo es wehtut: Die ehemalige Wirkungsstätte seines Schaffens – die Verkaufsfläche eines großen Modehauses. Stark war Herrenausstatter aus Leidenschaft, erst recht als er gelernt hat, dass Frauen das Sagen haben Männer auf Kommando hören – auch beim Anzugkauf.

Skurril-satirischer Blick auf Modewelt

„#kleider. lachen. leute.“ soll eine Reise durch die irren Facetten des täglichen Shoppengehens zwischen Mann und Frau, zwischen Jung und Alt, zwischen Kompetenz und Sprachbarrieren sein. Stark setzt sich mit Fragen wie „Wie sieht es aus, wenn Männer alleine Klamotten kaufen?“ und „Warum suchen Frauen einen Anzug in hellem Schwarz?“ auseinander. Fragen, die Benni Stark in seiner Zeit als Mitglied einer Vorstadtgang nicht in den Sinn gekommen wären, beantwortet er heute mit einem skurril-satirischen Blickwinkel.

Zwischen Ghetto und Gucci

„Zwischen Ghetto und Gucci – mal Hedonist, mal Fashionist – Benni Stark vereint auf der Bühne all das, was eigentlich nicht zusammenpasst“, verspricht die Ankündigung. Wie viel Wahrheit in diesem Versprechen steckt, können die Gäste ab 20 Uhr, Einlass ab 19 Uhr, überprüfen. Karten gibt es in der Divarena sowie im dk-Kundencenter.