Beste Azubis in Delmenhorst Ausbildung mit hohem technischen Anspruch

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Miles Löw schloss seine Ausbildung zum technischen Systemplaner sehr gut ab. Foto: Marie BusseMiles Löw schloss seine Ausbildung zum technischen Systemplaner sehr gut ab. Foto: Marie Busse

Delmenhorst. Die Oldenburgische Industrie- und Handelskammer (IHK) hat die besten Azubis der Region ausgezeichnet. Alle haben ihre Ausbildungen „sehr gut“ abgeschlossen. Dazu gehört auch Miles Löw. Der 25-Jährige arbeitet als Technischer Systemplaner.

„Technisches Verständnis ist für diesen Beruf sehr wichtig“, sagt Miles Löw. Er macht sein Abitur an der Integrierten Gesamtschule und beginnt ein Studium. „Ich habe zwei Semester Systems Engineering in Bremen studiert und dann gemerkt, dass ich mehr Praxis brauche“, ergänzt er.

Technischer Beruf

Er arbeitet fünf Monate bei der Johann Christoffers GmbH und hilft bei den Monteuren aus, bevor die Ausbildung startet. „Im Nachhinein war das total wichtig, weil ich die Arbeit auf der Baustelle kennengelernt habe.“ Die Ausbildung zum Technischen Systemplaner in der Fachrichtung Versorgungs- und Ausrüstungstechnik dauert dreieinhalb Jahre. „Ich bin die rechte Hand des Ingenieurs“, erklärt Löw. Er konstruiert, berechnet und zeichnet mithilfe von Computerprogrammen Wärme, Lüftungs- und Sanitäranlagen. Auf der Baustelle sorgen seine Zeichnungen für einen reibungslosen Ablauf. „Vom Krankenhaus bis zur Lagerhalle planen wir die Anlagen. So weiß ich, was hinter den Wänden steckt und welcher Aufwand nötig ist.“

25 Auszubildende bei Christoffers

J. Christoffers GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen mit 130 Mitarbeitern. Die Firma plant und baut die Technik eines Gebäudes. „Für uns ist eine gute Ausbildung sehr wichtig. So können wir Fachkräfte binden“, sagt Peter Wenzel, Geschäftsführer von Christoffers. Die Firma bildet 25 Lehrlinge in fünf Berufen aus. Löw durchläuft in mehr als drei Jahren verschiedene Abteilungen im Unternehmen. Dass er die Ausbildung so gut abschließt, war für ihn dennoch überraschend. Der Schulstoff sei anspruchsvoll gewesen, weil sehr genau gearbeitet werden müsse. „Wenn man die technischen Vorgänge einmal verstanden hat, können sie auf verschiedene Bereiche angewendet werden“, erklärt er.

Löw plant Studium

Für Miles Löw ist bereits frühzeitig klar, dass er übernommen wird. Seit Januar arbeitet er fest in der Planungsabteilung Sanitär. „Ich kann jetzt eigenständiger arbeiten, auch das Gehalt ist höher“, ergänzt er lachend. Zu seinen Aufgaben zählen sie Erstellung von Plänen und die Betreuung der Baustellen. Nach Ausbildungsabschluss, plant Löw weiter: „Ich könnte mir vorstellen, doch noch zu studieren.“


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