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02.04.2018, 14:40 Uhr KOMMENTAR

Ein Risiko bleibt immer

Von Marco Julius


Spurensicherung am Tatort im Stadtsüden von Delmenhorst: Direkt nach dem unfassbaren Vorfall im Oktober 2017 hatten die Ermittler ihre Arbeit aufgenommen. Archivfoto: NonstopnewsSpurensicherung am Tatort im Stadtsüden von Delmenhorst: Direkt nach dem unfassbaren Vorfall im Oktober 2017 hatten die Ermittler ihre Arbeit aufgenommen. Archivfoto: Nonstopnews

Delmenhorst. Der Missbrauch der JVA-Mitarbeiterin zeigt: es gibt keine endgültige Sicherheit. Ein Kommentar.

Als sich die schreckliche Tat, für die es kaum Worte gibt, im Oktober ereignete, hatte der Täter den Großteil seiner Haftstrafe schon abgesessen. 50 Mal konnte er das Gefängnis bereits in Begleitung eines JVA-Mitarbeiters verlassen – nie gab es einen Grund zur Beanstandung. Der Missbrauch der JVA-Mitarbeiterin zeigt: es gibt keine endgültige Sicherheit. Dass die Justiz ihre Regeln überprüft und verschärft, ist geboten. Geboten ist aber auch – bei allem Schrecken der Tat – das Festhalten an einem gelockertem Vollzug, der dabei helfen soll, sich nach der Haftstrafe wieder im wirklichen Leben zurechtzufinden.


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