Haushalt 2018 JHD für Delmenhorster Stadtfinanzen ein „erhebliches Risiko“

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Delmenhorst. Die Kommunalaufsicht hat den Delmenhorster Haushalt und Nachtragshaushalt genehmigt. Allerdings stufen die Finanzwächter des Innenministeriums die JHD-Übernahme als „erhebliches Risiko“ für die Stadt ein.

Die Kommunalaufsicht im Niedersächsischen Innenministerium stuft die finanziellen Folgen durch die Übernahme des Josef-Hospitals (JHD) als „erhebliches Risiko“ für die städtischen Finanzen ein. Das geht aus einer Mitteilung der Verwaltung hervor. Allerdings bescheinigen die Finanzaufseher der Stadt eine positive Entwicklung ihrer Finanzen. Laut Mitteilung haben die Finanzaufseher den Haushalt der Stadt einschließlich des Nachtragshaushalts uneingeschränkt genehmigt. Letzterer war aufgrund der Insolvenz des Josef-Hospitals überhaupt erst nötig geworden. Das Finanzierungskonzept samt der beschlossenen Maßnahmen zur Konsolidierung des Haushalts sei trotz des Risikos als positiv bewertet worden. Mögliche zusätzliche Belastungen durch die JHD-Übernahme seien „durch die Stadt aufzufangen“, heißt es. Die Nettoneuverschuldung betrage rund 17,9 Millionen Euro. Nötige Investitionen seien nach dem „tatsächlich Machbaren“ zu veranschlagen.


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