Verlauf in Delmenhorst noch offen Entscheidung über Verlauf der B212n bis Herbst

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In die großen Straßenbauvorhaben B212 neu und Lückenschluss der A281 kommt noch in diesem Jahr bewegung. Symbolfoto: David EbenerIn die großen Straßenbauvorhaben B212 neu und Lückenschluss der A281 kommt noch in diesem Jahr bewegung. Symbolfoto: David Ebener

Delmenhorst/Strom. Die Entscheidung darüber, welchen Verlauf die in der Wesermarsch im Bau befindliche neue Bundesstraße 212 (B212n) im Delmenhorster Stadtnorden nehmen soll, rückt näher. Die derzeit laufende Variantenuntersuchung soll bis Herbst 2018 abgeschlossen sein.

Das hat das Bremer Verkehrsressort in einem schriftlichen Sachstandsbericht für die Beiratssitzung im Bremer Ortsteil Strom am Montagabend erklärt. Zurzeit läuft auf niedersächsischer Seite ein Dialogprozess, an dem auch Ortsvereine und Bürgerinitiativen beteiligt sind. Dieser Prozess begleitet die laufende Untersuchung verschiedener Streckenvarianten.

Ohne Ortsumfahrung im Bundesverkehrswegeplan

Zu klären ist, ob letztendlich eine von zwei Nordvarianten zum Zuge kommt, bei denen die B212n nördlich von Deichhausen auf Bremer Gebiet geführt wird, oder die Südvariante mit Querung der Stedinger Landstraße in Sandhausen.

Für den Ende 2016 verabschiedeten Bundesverkehrswegeplan hat das Land Niedersachsen die B212n ohne eine Ortsumfahrung Delmenhorsts, gegen die es heftigen Widerstand seitens der Gemeinde Ganderkesee gab, und ohne Anknüpfung an die Stedinger Landstraße angemeldet. „Das war für uns überraschend“, sagte Stroms Ortsamtsleiter Wilfried Frerichs am Montag.

Sorge vor starker Zunahme des Verkehrs

Uwe Kroll von der Delmenhorster Bürgerinitiative IG B212-freies Deich- und Sandhausen äußerte sich am Rande der Beiratssitzung erfreut darüber, dass die von den Verantwortlichen zunächst verworfene Nordvariante jetzt ernsthaft geprüft wird. Von Delmenhorster Seite wird befürchtet, dass über die B212n und die Stedinger Landstraße um ein Mehrfaches verstärkt Schwerlastverkehr Richtung A1 durch die Stadt rollen würde.

Arbeiten an A281 gehen weiter

Auch der Stand der Dinge beim Ausbau der A281 in Bremen war am Montag Thema im Beirat Strom. Hier geht es um den Ringschluss zwischen A1, A28 und A27. Nach jahrelanger Verzögerung könnten die Arbeiten für die anstehende Weserquerung laut der Bremer Verkehrsbehörde Ende 2018 begonnen werden, berichtete Frerichs. Mit der Verkehrsfreigabe sei dann zwischen 2023 und 2025 zu rechnen.


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