Appell an die Bevölkerung Laut Stadt weniger Ratten auf dem Rathausplatz

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Die Rattensichtungen rund um den Delmenhorster Markt haben laut Stadt abgenommen. Archivfoto: Thomas BreuerDie Rattensichtungen rund um den Delmenhorster Markt haben laut Stadt abgenommen. Archivfoto: Thomas Breuer

Delmenhorst. Die Zahl der Ratten rund um den Rathausplatz in Delmenhorst hat sich verringert – das zumindest erklärt die Verwaltung. Die Stadt hatte im vergangenen Jahr eine Schädlingsbekämpfungsfirma beauftragt, die die Zahl der Tiere offenbar erfolgreich reduzieren konnte.

Ende vergangenen Jahres stellte die Stadt mit einem Schädlingsbekämpfer zusätzliche Köderfallen auf, um die Tiere zu beseitigen. Stadtsprecher Timo Frers teilt auf Nachfrage mit: „Rattensichtungen auf und neben dem Rathausplatz nehmen ab.“

Beschwerde der Händler

Händler des Wochenmarkts hatten sich im Oktober vergangenen Jahres mit einer Beschwerde wegen des massiven Auftretens der als Krankheitsüberträger geltenden Nagetiere an die Stadt gewandt. Marktsprecher Gerold Lintelmann sprach von einer „Katastrophe“ für das Image von Markt und Stadt. Für jeden sichtbar tummelten sich zahlreiche Ratten zwischen Markthalle und Rathaus. Die Stadt beauftragte daraufhin eine Schädlingsbekämpfungsfirma, die offenbar erfolgreich die Zahl der Tiere verringerte. Die Ratten verendeten, nachdem die einen giftigen Köder fraßen. „So konnte die Stadt auf eine weitere kostenintensive Akut-Bekämpfung verzichten“, erklärt Frers nun. Dennoch werde in Kürze erneut ein Schädlingsbekämpfer Fraßköder auslegen, „um die aktuelle Rattenpopulation abzuschätzen“. Eine vorbeugende Bekämpfung ohne konkreten Nachweis ist laut Verwaltung nicht mehr zulässig.

Appell an die Bevölkerung

Die Behörde erneuert den Appell an die Bevölkerung, Mülltonnen so aufzustellen, dass sie für Ratten nicht erreichbar sind. Außerdem fordert die Stadt dazu auf, das Füttern von Vögeln in der Graft zu unterlassen, weil Ratten so direkt mitgefüttert werden. Die eingeleiteten Maßnahmen seien nur erfolgreich, wenn es für die Tiere kein zusätzliches Nahrungsangebot gebe.


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