Frauenempfang in Delmenhorst Blick in die Vergangenheit

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Schauspielerin Birgit Scheibe bringt Frauenrechtlerin Dr. Anita Augspurg auf die Bühne. Foto: Landkreis VerdenSchauspielerin Birgit Scheibe bringt Frauenrechtlerin Dr. Anita Augspurg auf die Bühne. Foto: Landkreis Verden

Delmenhorst. Vor 100 Jahren wurde das Frauenwahlrecht eingeführt. Im Rahmen des Internationalen Weltfrauentags erinnert der Frauenempfang an das historische Ereignis, das für Gegner der Frauenrechte einst „das Ende der Zivilisation“ bedeutete. Kleine Theaterszenen erinnern an den Kampf der Frauen.

Vor 100 Jahren wurde das Frauenwahlrecht eingeführt. Der Frauenempfang im Kleinen Haus erinnert an das historische Ereignis, das für Gegner der Frauenrechte einst „das Ende der Zivilisation“ bedeutete.

Unter dem Motto „1918-2918: 100 Jahre Frauenwahlrecht! Und was heißt das heute?“ werden Theaterszenen und ein Kurzfilm im Foyer des Kleinen Haus am Samstag, 10. März, ab 10.30 Uhr gezeigt.

Kurzfilm und Theaterszenen

„Frauenrechte sind nicht vom Himmel gefallen. Um wie heute selbstverständlich die eigene Stimme erheben zu können und sich in Politik und dem öffentlichem Leben einzubringen, mussten Frauen vor 100 Jahren vehement für ihre Rechte kämpfen“, betont Gleichstellungsbeauftragte Petra Borrmann. Eröffnet wird die Veranstaltung um 11 Uhr mit einem Überraschungsfilm. Während des Empfangs werden Theaterszenen gezeigt, die eigens zum Jubiläum geschrieben wurden.

Die Schauspielerin Birgit Scheibe verkörpert in dem Monodrama „Neunzehn Eins Neunzehn Neunzehn“ die Verdener Frauenrechtlerin Dr. Anita Augspurg. Augspurg war die erste promovierte Juristin in Deutschland und hatte großen Anteil daran, dass Frauen das Wahlrecht erhielten. Begleitet wird das Theaterstück von der Musikerin Karin Christoph, die an die 1920er Jahre erinnert.

Diskussion mit Politikerinnen

Im Anschluss berichten Politikerinnen von ihren Erfahrungen und Motiven, sich zu engagieren und für ihre Anliegen einzusetzen.

Organisiert wird die Veranstaltung von der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt, den Vertreterinnen der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen, der Frauen-Union, den Grünen, den Linken und ver.di. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung unter der Telefonnummer (04221) 99-2006 wird gebeten.


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