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06.03.2018, 18:25 Uhr KOMMENTAR

Mehr Kontrollen am Bahnhof: Richtig und konsequent

Kommentar von Thomas Breuer

Auch nach dem Pöbel-Vorfall in einer Nordwestbahn, der sich Anfang Januar ereignet hatte, zeigte die Polizei Präsenz am Delmenhorster Bahnhof. Foto: Marco JuliusAuch nach dem Pöbel-Vorfall in einer Nordwestbahn, der sich Anfang Januar ereignet hatte, zeigte die Polizei Präsenz am Delmenhorster Bahnhof. Foto: Marco Julius

Delmenhorst. Die Polizei geht im Verbund mit anderen Ordnungshütern gegen Missstände am Delmenhorster Bahnhof vor. Ein Kommentar.

Es ist noch nicht lange her, da haben Polizei und städtische Ordnungsbehörden mit geballter Präsenz klargemacht, dass ein rechtsfreier Raum im Wohnquartier Wollepark nicht geduldet wird. Dass mit dem Bahnhof nun ein weiteres offensichtliches Problemfeld wieder stärker in den Fokus rückt, erscheint da nur konsequent.

Es ist ja einiges besser geworden

Neu ist der Blick der Ordnungshüter zum Bahnhof nicht, und es ist ja auch einiges besser geworden. Wenn aber am Bahnhof Personen mit Messern oder Schlagringen in der Tasche angetroffen werden, nützt die schönste Bilanz nichts. Polizei, Bundespolizei und Stadt handeln mit ihrem neuerlichen konsequenten Einschreiten deshalb richtig und konsequent.

Gefahrenabwehr heißt im Amtsdeutsch das, was sie praktizieren. Die Bahn selbst hat parallel Sicherheitspersonal vor Ort, steht in enger Abstimmung mit den genannten Kräften.

Beschwichtigen bringt nichts

Auch wenn die Verhältnisse am Delmenhorster Bahnhof weit entfernt sind von dem, was sich an und in den Bahnhöfen mancher Großstädte abspielt, sind sie trotzdem nicht problemfrei. Wer das sagt, will beschwichtigen. Jede Straftat ist ein Delikt zu viel und rechtfertigt verstärkte Kontrollen.


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