Verfilmtes Geiseldrama Delmenhorster Kulisse im „Gladbeck“-Zweiteiler

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Filmaufnahmen für das Geiseldrama von Gladbeck an der Bebelstraße in Delmenhorst. Auch das inzwischen abgerissene Hertie-Parkhaus wurde im August und September 2016 in die Dreharbeiten einbezogen. Foto: Andreas NistlerFilmaufnahmen für das Geiseldrama von Gladbeck an der Bebelstraße in Delmenhorst. Auch das inzwischen abgerissene Hertie-Parkhaus wurde im August und September 2016 in die Dreharbeiten einbezogen. Foto: Andreas Nistler

Delmenhorst. Wenn die ARD am Mittwoch und Donnerstag, 7. und 8. März 2018, den Spielfilm-Zweiteiler „Gladbeck“ ausstrahlt, dürften einige Delmenhorster genau hinschauen.

Denn im August und September 2016 gab es für die Produktion auch Dreharbeiten in der Innenstadt und am damals noch existierenden Hertie-Parkhaus.

Reale Verbindung mit dem Geiseldrama

Zum anderen hat Delmenhorst auch eine direkte Verbindung mit dem realen Geiseldrama: Am 17. August 1988 gegen 17 Uhr hielten die beiden Geiselnehmer Hans-Jürgen Rösner und Dieter Degowski auf dem Gelände der ehemaligen Autovermietung „Autohansa“ am Hasporter Damm/Ecke Uferweg. In Begleitung einer männlichen Geisel und der Freundin Rösners forderten sie die Herausgabe eines Autos.

Am Ende waren Menschen tot

Das Drama nahm seinen Lauf: In Bremen kaperten die Täter einen Stadtbus, zwei Geiseln starben und die Medien spielten, getrieben von Sensationsgier, eine unrühmliche Rolle.


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