Graftanlagen Delmenhorst Neue Bäume werden noch auf sich warten lassen

Von Kai Hasse

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Die Stürme „Xavier“ und „Sebastian“ haben viele Bäume, auch in Delmenhorst, flachgelegt. Hier in der Graft, am Übergang zu den Wiekhorner Wiesen, liegen noch zwei umgestürzte große Exemplare. Foto: Thomas BreuerDie Stürme „Xavier“ und „Sebastian“ haben viele Bäume, auch in Delmenhorst, flachgelegt. Hier in der Graft, am Übergang zu den Wiekhorner Wiesen, liegen noch zwei umgestürzte große Exemplare. Foto: Thomas Breuer

Delmenhorst. 25 Graftbäume sind den schweren Herbststürmen in Delmenhorst zum Opfer gefallen. Es wird noch dauern, bis Ersatz kommt.

330 Bäume haben die Herbststürme „Xavier“ und „Sebastian“ im vergangenen Jahr vernichtet. 25 davon fielen in den Graftanlagen. Ein Ersatz wird noch auf sich warten lassen. In den Graftanlagen wurde bislang kein Ersatz gepflanzt. Nach Angaben der Stadt ist der Grund die Arbeitsbelastung durch die Stürme.

Erst müssen 350 weitere Bäume behandelt werden

Denn es muss nicht nur nachgepflanzt werden: 350 weitere Bäume, das wurde schon im Herbst klar, müssen „verarztet“ werden, weil es Astausbrüche gegeben hatte, die die Gesundheit der Bäume gefährden. Im Stadtgebiet wurden hingegen bereits 99 Hochstämme angepflanzt. Angesichts der Haushaltslage sei auch in der Saison 2018/19 noch nicht mit einem vollen Ersatz aller Sturmschäden zu rechnen.


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