Jugendkirche in Delmenhorst Zehn Jahre christlicher Rock mit „Iksona“

Meine Nachrichten

Um das Thema Delmenhorst Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

10 Jahre band Iksona aus Delmenhorst, die mit christlich-rockigem Repertoire u.a. bei Jugendgottesdiensten auftritt Foto: Ev. Jugend10 Jahre band Iksona aus Delmenhorst, die mit christlich-rockigem Repertoire u.a. bei Jugendgottesdiensten auftritt Foto: Ev. Jugend

Delmenhorst. Nach Umbau und Modernisierung wird die Paulus-Gemeinde in Delmenhorst am Wochenende als Jugendkirche wiederbelebt. Bei den einweihenden Tagen steht dafür eine jugendliche Band auf der Bühne.

Delmenhorst. Für die Delmenhorster Band Iksona besteht an diesem Wochenende gleich doppelt Grund zum Feiern. Denn nicht nur gestalten die neun Bandmitglieder – das jüngste ist 16 Jahre alt – den morgigen Gottesdienst zur Eröffnung der Jugendkirche St. Paulus an der Friesenstraße ab 15 Uhr mit. Die Gruppe kann auch auf ihr zehnjähriges Bestehen zurückblicken.

Beginn in der St.-Paulus-Kirche

Bandleader und Jugenddiakon Martin Kütemeyer war ebenso wie der Initiator, Pastor Ralf Frerichs, dabei, als die Sache vor zehn Jahren mit den ersten Proben so langsam ins Rollen kam, passenderweise ebenfalls in der St.-Paulus-Kirche. Nicht immer sei alles so ganz glatt bei den ersten musikalischen Gehversuchen gelaufen, erinnert sich Kütemeyer. Da fiel aus seinem Munde dann jener ungeduldige Satz, aus dessen Initialen schließlich der Bandname gebildet werden sollte: „Ich kann so nicht arbeiten.“

Bis zu 15 Auftritte im Jahr

Nach bescheidenen Anfängen wurde die technische Ausstattung ausgefeilter, heute ist die Technikgruppe „light&sound“ fester Bestandteil der musikalischen Arbeit von Iksona. Rund zehn bis 15 Mal tritt die Band im Jahr öffentlich auf. Vor allem bereichert sie Jugendgottesdienste, aber auch bei größeren Veranstaltungen wie etwa 2017 beim Open-Air-Festival auf Harriersand oder der Nacht der Jugend in der Markthalle ist Iksona präsent. „Rockig-poppig“, so umschreibt Kütemeyer den musikalischen Stil der Gruppe, die sich ein Repertoire von mehr als 100 Liedern angeeignet hat.

Ab Samstag Tag der offenen Tür

Das Cover-Material ist überwiegend dem christlichen Rock zuzuordnen, aber auch aus dem weltlichen Bereich nimmt Iksona Anleihen. Bei Adel Tawil etwa mit „Ist da jemand“, und bei einem Titel wie Santianos „Gott muss ein Seemann sein“ liegt die Verbindung auf der Hand.

Heute von 11 bis 18 Uhr ist „Tag der offenen Tür“ in der Jugendkirche St. Paulus mit Suppenbar, Café, Musik, Aktionen und Kurzandachten. Am 4. März um 15 Uhr Gottesdienst mit anschließendem Empfang. Die Predigt hält Oldenburgs Landesjugendpfarrer Sven Evers.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN