Ortsrat Delmenhorst–Hasbergen Auch Hasbergen im Bauland-Clinch

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Der Ortsrat lehnte ein Doppelhaus auf dem Gelände des Hasberger Dorfkrugs ab. Foto: Melanie HohmannDer Ortsrat lehnte ein Doppelhaus auf dem Gelände des Hasberger Dorfkrugs ab. Foto: Melanie Hohmann

Delmenhorst. Neues Bauland hat Ärger im Ortsrat Hasbergen ausgelöst. Vor allem über die Flächen am Südfeld und an der Hasberger Dorfstraße wurde gestritten.

In der Kontroverse um neues Bauland in Hasbergen hat sich jetzt auch im Ortsrat des Dorfes Ärger zusammengebraut: Vor allem über die Flächen des ehemaligen Hasberger Dorfkruges und ein Gelände am Südfeld wurde gestritten.

Der Antrag von Unabhängigen-Ratsherr Uwe Dähne, der den Bebauungsplan am Südfeld nachträglich stoppen sollte, wurde abgelehnt. Das Gremium stimmte darüber hinaus dem städtischen Konzept zur Bebauung der Fläche des Hasberger Kruges zu, lehnte aber eine weitere Bebauung an der Schohasberger Straße ab.

Rat lehnt Dähne-Antrag ab

Uwe Dähne sagte, dass eine weitere Bebauung im Außenbereich am Südfeld nicht notwendig sei und nur weitere Bauwünsche hervorrufen würde. In der Debatte, die auch persönliche Befindlichkeiten offenbarte, forderte SPD-Fraktionsmitglied Betina Chmielnik CDU–Mann Herbert Sudau auf, sich der Stimme zu enthalten. Als Eigentümer der Fläche sei er nicht neutral. Sudau entgegnete: „Wenn Uwe Dähne als direkter Nachbar nicht abstimmt, stimme ich als Eigentümer auch nicht ab.“ Der Rat lehnte den Dähne-Antrag in geheimer Abstimmung mit knapper Mehrheit ab: Sechs Gegenstimmen und eine Enthaltung bei sechs Ja-Stimmen.

Vier Einzelhäuser an der Hasberger Straße

Auf dem Gelände des früheren Hasberger Dorfkrugs sollen nach dem Willen des Ortsrates vier Einzelhäuser entstehen. Das Gremium votierte einstimmig gegen ein beantragtes Doppelhaus und damit für die Empfehlung der Stadt. Der Grundstückseigentümer hatte in der Einwohnerfragestunde zuvor gedroht: „Wenn ich kein Doppelhaus bauen kann, trage ich mit einem Einzelhaus gerne zur Internationalisierung Hasbergens bei.“

Bei der Fläche südlich der Schohasberger Straße folgte der Ortsrat einstimmig der städtischen Bewertung und lehnte den Antrag ab.


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