Informationstag am Willms-Gymnasium BeTaWi bietet Orientierung für Berufs- und Studienwahl

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Berufsorientierung am Willms-Gymnasium: (v. l.) Scouts Gurleen Kaur Aujla und Annika Iselhorst, Ex-Schüler Thorben Ziegler, Koordinator Alper Ergin und Auszubildende Tamara Meyer. Foto: Dirk HammBerufsorientierung am Willms-Gymnasium: (v. l.) Scouts Gurleen Kaur Aujla und Annika Iselhorst, Ex-Schüler Thorben Ziegler, Koordinator Alper Ergin und Auszubildende Tamara Meyer. Foto: Dirk Hamm

Delmenhorst. BeTaWi, so nennt sich einer der Eckpfeiler der Berufsorientierung am Willms-Gymnasium. Die Abkürzung steht für „Berufsorientierende Tage am Willms“.

Am Donnerstag hatten Schüler des zehnten und elften Jahrgangs ausgiebig Gelegenheit, sich über Ausbildungsvoraussetzungen und berufliche Perspektiven in Betrieben aus der Region und Institutionen zu informieren. Am Vormittag stellten Referenten von zwölf Teilnehmern wie Airbus und HMMH Multimediahaus, Stadt und Bundeswehr die jeweiligen Ausbildungsmöglichkeiten vor. Am Abend stand die Hochschulausbildung im Vordergrund, unter anderem mit Informationen zu Themen wie Studienfinanzierung und Auslandsaufenthalte. Dabei waren auch die Eltern einbezogen.

Wiedersehen mit ehemaligen Schülern

Für einige der Referenten wie Thorben Ziegler bedeutete der Besuch am Donnerstag ein Wiedersehen mit ihrer ehemaligen Schule. Ziegler, bis 2013 am Willms-Gymnasium, ist angehender Mediengestalter bei HMMH. Er begrüßt, dass in den vergangenen Jahren der Stellenwert der Berufsorientierung deutlich gestiegen ist: „Bei uns hatte der Großteil der Oberstufe keine Ahnung, was er nach dem Abi machen soll.“

Einbezogen in das BeTaWi-Konzept, das am 26. April auch einen Praktikumstag vorsieht, sind die Neuntklässler, die als Scouts die Referenten betreuten und so wichtige Kontakte für das Pflichtpraktikum in Jahrgangsstufe 11 knüpfen konnten.

Berufsorientierung deutlich ausgebaut

Dass die berufliche Orientierung am Gymnasium „sukzessive ausgebaut“ worden ist, betont auch Alper Ergin, am Willms Koordinator für Berufs- und Studienorientierung. „Jeder unserer Schüler hat die Möglichkeit, einen Antrag auf Freistellung für ein Berufspraktikum, ein Schnupperstudium oder eine Hospitation zu stellen“, erklärt Ergin.Ab dem kommenden Schuljahr werde sich das weiter verstetigen, ab dann ist im elften Jahrgang eine Wochenstunde Berufsorientierung unter anderem mit Bewerbertraining und akademischer Berufsberatung verbindlich.


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