Nachtfrost allein reicht nicht Stadt Delmenhorst warnt vorm Betreten von Eisflächen

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Das Eis auf der „Mili“ sieht hübsch aus, zum Schlittschuhlaufen taugt es noch nicht. Die Stadt warnt vor Lebensgefahr. Foto: Melanie HohmannDas Eis auf der „Mili“ sieht hübsch aus, zum Schlittschuhlaufen taugt es noch nicht. Die Stadt warnt vor Lebensgefahr. Foto: Melanie Hohmann

Delmenhorst. Die Eisschicht auf Delmenhorster Gewässern sieht schön aus, zum sicheren Schlittschuhlaufen reicht sie aber noch nicht.

Klar und kalt soll das Wetter bis Ende der Woche bleiben, mit Temperaturen zwischen -3 und -10 Grad Celsius. Das reicht, damit die Oberflächen der Delmenhorster Gewässer dekorativ zufrieren –aber nicht für eine Freigabe von Innengraft, „Mili“ oder Wolleparksee zum Schlittschuhlaufen. Daher warnt die Stadt vor dem Betreten der Gewässerflächen.

Körper kühlt extrem schnell aus

„Es ist sogar verboten. Wer es dennoch tut, begibt sich in Lebensgefahr“, mahnt Stadtsprecher Timo Frers. Der menschliche Körper kühle in sehr kaltem Wasser extrem schnell aus, der Betroffene werd binnen weniger Minuten bewegungsunfähig und ein Ertrinken drohe. Erwachsene werden gebeten, Kinder auf die Gefahren aufmerksam zu machen.

Minusgrade auch tagsüber nötig

Damit die Stadt eine Fläche freigeben kann, ist eine längere Frostperiode nötig, bei der die Temperaturen auch tagsüber deutlich unter null Grad bleiben. „Dies ist – zumindest aktuell – nicht der Fall“, bedauert Frers. Fürs Schlittschuhlaufen kommen also vorerst nur geflutete Wiesen wie an der Ochtum oder in Strom in Frage.


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