Erfolgreich bei „Jugend forscht“ Junge Forscher aus Delmenhorst räumen ab

Von Dirk Hamm

20 Schüler des Max-Planck-Gymnasiums haben mit Erfolg am Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ teilgenommen. Im Vordergrund demonstrieren Leon (v. l.), David und Fatlind ihren Nitratfilter. Foto: Dirk Hamm20 Schüler des Max-Planck-Gymnasiums haben mit Erfolg am Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ teilgenommen. Im Vordergrund demonstrieren Leon (v. l.), David und Fatlind ihren Nitratfilter. Foto: Dirk Hamm

Delmenhorst. Die jungen Forscher des Max-Planck-Gymnasiums haben beim jüngsten Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ abgeräumt. Zwei zweite und einen dritten Platz sowie einen Sonderpreis und einen Lehrerpreis brachte die Abordnung des „Maxe“ vom wissenschaftlichen Ausflug nach Diepholz mit nach Hause.

Dort hatten Ende vergangener Woche insgesamt sieben Projektgruppen des Gymnasiums, darunter eine in der Alterskategorie ab 15 Jahren („Jugend forscht“) und die Jüngeren in der Kategorie „Schüler experimentieren“, ihre Forschungsarbeiten vorgestellt.

Großes Lob von der Schulleiterin

Großes Lob gab es am Montag auch von Schulleiterin Cordula Fitsch-Saucke, und das nicht nur für die vorderen Platzierungen, sondern auch für die rege Beteiligung von 20 Schülerinnen und Schülern an der Interessengemeinschaft „Jugend forscht“ an der Schule. „Ich weiß von den anderen Schulen, dass es etwas Besonderes ist, dass sich eine so große Gruppe an dem Wettbewerb beteiligt“, sagte Fitsch-Saucke.

Mit Drohne Land vermessen

Mit ihrer Idee, Landvermessung mithilfe von Drohnenaufnahmen und einem eigens dazu geschriebenen Computerprogramm vorzunehmen, erreichten Marlon Syma (Klasse 9d) und Florian Heinken (9c) den zweiten Platz in der Kategorie Technik. Ebenfalls Zweibeste wurden Jantje Pape, Paula Vosteen (beide 8d) und Rebecca Schulz (7c), sie überzeugten die Jury im Bereich Physik mit ihrem Projekt „Kleben mit Wasser?!“, in dem die Haftfähigkeiten von Wasser in unterschiedlicher Menge erforscht wurde.

Auch ein Lehrer ausgezeichnet

Auf den dritten Platz schafften es Mika Brandt, Keno Lerche und Kevin Schwarz aus der Klasse 7c in der Kategorie Biologie. Sie wollten herausfinden, wie sich unterschiedlich gefärbte Lebensmittel auf den Geschmackssinn auswirken. Einen Filter zur Verbesserung der Qualität nitrathaltigen Trinkwassers haben Leon Paes, Fatlind Kamberi und David Gorldt (alle 6b) entwickelt. Dafür gab es von der Jury einen Sonderpreis für Umwelttechnik. Mit dem Lehrerpreis wurde der „Dienstälteste“ unter den Betreuern der IG, Matthias Körperich, ausgezeichnet.