Bis 13. März Bewerbungen möglich 13. Delmenhorster Bürger- und Umweltpreis wird verliehen

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Werben für den Delmenhorster Preis für Bürger- und Umweltengagement: Martina Meinken (v.li) und Karin Stelljes vom Hospizdienst und Torstern Karpvon der Grundschule Bungerhof-Hasbergen. Foto: GrabbeWerben für den Delmenhorster Preis für Bürger- und Umweltengagement: Martina Meinken (v.li) und Karin Stelljes vom Hospizdienst und Torstern Karpvon der Grundschule Bungerhof-Hasbergen. Foto: Grabbe

Delmenhorst. Es ist ein Preis, der Delmenhorster für ihre Verdienste für die Stadt ehren und ihren jeweiligen Projekten ein gehöriges Maß an Öffentlichkeit verschaffen soll: der 13. Preis für Bürger- und Umweltengagement.

Mit bis zu 4000 Euro dotiert, können sich noch bis Dienstag, 13. März, Einzelpersonen, Schulen, Vereine, Verbände oder Unternehmen bewerben, die sich in den Bereichen Soziales, Wirtschaft, Kultur, Bildung und Umwelt hervorgetan haben. Die Federführung für den jedes zweite Jahr verliehenen Preis hat der städtische Fachdienst Stadtentwicklung. Und dieser rührt noch einmal ordentlich die Werbetrommel – und weist darum auf die Erfahrungen der jüngsten Preisträger hin.

Grundschule kehrt Faible für Umwelt nach außen

Der Delmenhorster Hospizdienst und die Grundschule Bungerhof-Hasbergen wurden 2016 als zwei von vier Preisträgern ausgezeichnet. Grundschulleiter Torsten Karp hat beispielsweise aufgeschrieben, was sein Haus in Sachen Umweltschutz leistet. Unter anderem bauen Schüler in einer Garten-AG Gemüse selbst an und sogenannte Energie-Sherrifs achten auf korrektes Stoßlüften oder den sparsamen Einsatz von Licht. „Die Preisverleihung hat Kinder, Eltern und Lehrer unwahrscheinlich stolz gemacht. Der Preis ist ein tolles Aushängeschild für die Schule.“

Mehr Aufmerksamkeit für den Hospizverein

(Weiterlesen: Hospizbegleiterin erzählt: „Wer sich mit Abschied nicht befasst, der stürzt umso tiefer“)

Die Vorsitzende des Hospizdiensts, Karin Stelljes, hat in ihrer Bewerbung aufgeschrieben, welche Arbeit ihr Verein leistet. „Die Begleitung von sterbenden und trauernden Menschen ist eine Arbeit, die oft im Stillen verläuft. Umso mehr haben wir uns über die Aufmerksamkeit durch den Preis gefreut.“ Mit der Auszeichnung ging laut Stelljes eine gesteigerte Medienberichterstattung einher – was für einen Verein, der sich zu 60 Prozent aus Spenden finanziert, von immenser Bedeutung sei. Beide, Karp und Stelljes, wollen mit ihren Beispielen andere motivieren, es ihnen gleichzutun und sich zu bewerben.

Bewerbungen nimmt der städtische Fachdienst Stadtentwicklung, Lange Straße 128, 1. Etage, Zimmer 8, an. Mehr Infos zu den Teilnahmebedingungen unter Telefon (04221) 991183.


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