Ausbruchswelle in Delmenhorst Hotline für Grippe-Erkrankung eingerichtet

Von Kai Hasse

Für eine Woche richtet die Barmer nun eine Grippe-Hotline ein. Symbolfoto: dpaFür eine Woche richtet die Barmer nun eine Grippe-Hotline ein. Symbolfoto: dpa

Delmenhorst. Seit Wochen hat sich die Grippe in Delmenhorst festgesetzt, viele Menschen sind krank. Nun gibt es eine Hotline für Menschen, die fürchten, erkrankt zu sein.

Die Grippewelle hat Delmenhorst im Griff. Die Aktivität der akuten Atemwegserkrankungen sei stark erhöht, stellte in der vergangenen Woche der Amtsarzt Dr. Helge Schumann fest. Viele Hausarzt-Praxen waren voll. Nun hat die Barmer-Krankenkasse eine kostenlose medizinische Hotline eingerichtet.

Unterschiedliche Symptome

Plötzlicher Erkrankungsbeginn, Fieber, Husten oder Halsschmerzen sowie Muskel- und/oder Kopfschmerzen kennzeichnen die Grippe, beschreibt Amtsarzt Schumann. Weitere Symptome können allgemeine Schwäche, Schweißausbrüche und Schnupfen, selten auch Übelkeit/Erbrechen und Durchfall sein. Schumann weiter: „Allerdings können auch viele weitere, meist virologische Atemwegserreger eine solche Symptomatik verursachen. Nicht alle Influenza-Infizierten erkranken mit typischer Symptomatik.“

Nun hat die Krankenkasse Barmer angesichts steigender Zahlen von Grippeerkrankungen eine medizinische Hotline eingerichtet. „Grippe ist eine ernste Erkrankung. Angesichts der steigenden Fallzahlen wollen wir Patienten die Gelegenheit geben, sich möglichst einfach medizinischen Rat am Telefon zu holen“, so Torsten Meine, Regionalgeschäftsführer der Barmer in Delmenhorst.

Medizinische Hotline steht allen Interessierten offen

An der Hotline sollen Ärzte beraten, zum Beispiel darüber, wie sich Grippe und die eher harmlose Erkältung unterscheiden, wie man sich durch Schutzimpfungen und andere Maßnahmen gegen die Grippe wappnen kann oder was zu tun ist, wenn man selber oder ein Angehöriger doch die Grippe bekommen hat. Erreichbar ist die Hotline des Barmer-Teledoktors ab sofort bis einschließlich Freitag, 2. März, von 9 bis 21 Uhr unter der Rufnummer (0800) 8484111. Die Beratung ist kostenlos und steht allen Interessierten offen.