dk-Redakteure halten dagegen Delmenhorst: Eine Stadt ohne Lebensqualität?

Von Michael Korn

Von unserem Wasserturm eröffnet sich symbolhaft der weite Blick für den eigentlichen Wert Delmenhorsts: „Eine Stadt, die alles bereithält, was man braucht“ – mit unschlagbarer Nähe zu Bremen und den Weiten der Wesermarsch (am Horizont). Foto: Ingo Wagner/dpaVon unserem Wasserturm eröffnet sich symbolhaft der weite Blick für den eigentlichen Wert Delmenhorsts: „Eine Stadt, die alles bereithält, was man braucht“ – mit unschlagbarer Nähe zu Bremen und den Weiten der Wesermarsch (am Horizont). Foto: Ingo Wagner/dpa

Delmenhorst. „Nix los“, „Tote Innenstadt“, „Nur Bäcker und Handyläden“ – Klischees über Delmenhorst gibt es viele. dk-Redakteure wagen eine Gegenrechnung.

Zuletzt war es eine Studie im Auftrag des Magazins Focus, die Delmenhorst den Makel eine Stadt verpasste, dass es sich nicht lohne, hier zu leben. Dieses Klischee wird immer wieder bedient, wenn es um den Versuch geht, von außerhalb einen Blick auf unsere Stadt und ihre Wohn- und Arbeitsbedingungen zu werfen.

Meist werden Kriterien wie Übernachtungszahlen, Migrantenanteil, Minijobquote, Kriminalitätsrate und Arbeitslosenzahl in einen Topf gerührt, um dann über die Stadt einen undefinierbaren Brei mit Halbwahrheiten, Gerüchten und tatsächlichen Falschinformationen zu gießen.

Hinzu kommt, dass manche Delmenhorster selbst zu ihrer Stadt eine Art Hassliebe entwickelt haben oder einfach nur in den Chor der Nörgler unreflektiert mit einstimmen – sehr gerne bei Facebook. dk-Redakteure brechen deshalb eine Lanze für unsere Stadt.