Neujahrsempfang in der Stadtkirche Delmenhorster Diakonie ruft zu Verantwortung auf

Von Marie Busse

Der Diakonie-Vorstand und Referent: (v. li) Kreisdiakoniepfarrer Dietrich, Vorstandsvorsitzender Wolfgang Pape, Referent Prof. Dr. Frank Dieckbreder, designierte Geschäftsführerin Saskia Kamp, Geschäftsführer Franz-Josef Franke und Thomas Feld aus dem theologischen Vorstand.  Foto: Marie BusseDer Diakonie-Vorstand und Referent: (v. li) Kreisdiakoniepfarrer Dietrich, Vorstandsvorsitzender Wolfgang Pape, Referent Prof. Dr. Frank Dieckbreder, designierte Geschäftsführerin Saskia Kamp, Geschäftsführer Franz-Josef Franke und Thomas Feld aus dem theologischen Vorstand. Foto: Marie Busse

Delmenhorst. „Es geht im Menschen. Wir müssen uns kümmern“sagte Landrat Carsten Harings beim Neujahrsempfang des Diakonischen Werkes Delmenhorst/Oldenburg-Land am Freitag in der Stadtkirche in Delmenhorst. Vertreter aus Politik, Verwaltung und Diakonie appellierten an die Gesellschaft, Verantwortung zu übernehmen.

Vor rund 180 Gästen blickten Kreisdiakoniepfarrer Jaedicke und Vorstandsvorsitzender Pape auf das vergangene Jahr zurück. Ein neues Nachbarschaftsbüro konnte in Hasport eröffnet werden, die Geschäftsstelle ist umgezogen und auch die Rechtsform änderte sich. „Wir sind jetzt ein eingetragener Verein und dadurch nicht mehr an den Kirchenkreis gebunden“, erklärte Pape.

„Migration geht uns alle an“

Landrat Harings würdigte die Arbeit der Diakonie. „Es ist vorbildlich, wie die Diakonie Verantwortung übernimmt“, betonte er. Auch wenn der Zustrom von Geflüchteten verebbe, gehe die Arbeit weiter. „Die Migration geht uns alle an“, sagte er. Nur mit dieser Erkenntnis sei eine soziale Gesellschaft möglich. „Wir haben gemeinsam viele Projekte umgesetzt und das lässt mich zuversichtlich ins Jahr blicken“, erklärte er.

Jahreslosung als Handlungsempfehlung

Kreispfarrer Bertram Althausen legte den Gästen die Jahreslosung „Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst“ ans Herz. „Jeder Mensch hat einen Durst nach Leben. Wertschätzung in den Beziehungen untereinander ist deshalb wichtig“, erklärte er.

Den Reden folgte ein Vortrag von Prof. Dr. Frank Dieckbreder. Er stellte den Willen des Menschen ins Zentrum des diakonischen Handelns. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von dem Quartett Saba.