Ausstellung und Jahresrückblick Empfang bei der Ahmadiyya-Gemeinde in Delmenhorst

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Imam Syed Salman Shah (li.) und Gemeindevorsitzender Ahsan Khalid stellten den Gründer ihrer Gemeinschaft vor. Foto: Marie BusseImam Syed Salman Shah (li.) und Gemeindevorsitzender Ahsan Khalid stellten den Gründer ihrer Gemeinschaft vor. Foto: Marie Busse

Delmenhorst. Zu Beginn des neuen Jahres hat die muslimische Ahmadiyya Gemeinde mit der Ausstellung „Eine Reise durch die islamische Zeit“ über ihren Glauben informiert und mit Mitgliedern und Gästen auf das vergangene Jahr zurückgeblickt.

Es war der erste Gästeempfang, den die Delmenhorster Gemeinde am Mittwochabend organisiert hat.„Wir wollen mit allen Religionen friedlich leben. Jeder ist willkommen bei uns“, erklärte Gemeindevorsitzender Khalid.

Größte islamische Reformgemeinde

Eine umfangreiche Ausstellung informierte Besucher zu Beginn über die Entstehung der jungen muslimischen Gruppierung. Die Ahmadiyya Muslim Jamaat ist eine kleine muslimische Gemeinschaft, die Ende des 19. Jahrhunderts in Indien gegründet wurde. Die Gemeinschaft versteht sich selbst als liberal und wertkonservativ. Weltweit gibt es circa zwölf Millionen Gläubige und in Delmenhorst hat die Gemeinde 170 Mitglieder.

Rückblick auf das vergangene Jahr

Rund 25 Gläubige und Gäste folgten der Einladung des Vorsitzenden Ahsan Khalid. Imam Syed Salman Shah, der zehn Gemeinden in ganz Niedersachsen betreut, war zu Gast.

Nach einer kurzen Koranrezitation und einer deutschen Predigt blickte die Gemeinde auf das vergangene Jahr. In enger Zusammenarbeit mit den 240 weiteren Gemeinden in Deutschland organisierte die Delmenhorster Gemeinschaft einige Veranstaltungen. Angefangen mit einem Neujahrsputz, bei dem die Gläubigen die Reste der Silvesternacht beseitigten. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Axel Jahnz pflanzte die Gemeinde im Oktober einen Baum, um ein Zeichen für Frieden zu setzen. Der Tag der offenen Moschee bot Interessierten die Möglichkeit, sich in den Gebetsräumen umzusehen.

Für 2018 plant die Gemeinde bereits. „Wir sind alle Deutschland“ heißt die Kampagne, die für ein friedliches Miteinander der Religionen in Deutschland wirbt.


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