Jonglage mit Kunstobjekten Städtische Galerie Delmenhorst zeigt Ausstellung „The Juggler“

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Die Städtische Galerie Delmenhorst zeigt ab Freitag Fotoklassiker und zeitgenössische Aufnahmen. Foto: Andreas NistlerDie Städtische Galerie Delmenhorst zeigt ab Freitag Fotoklassiker und zeitgenössische Aufnahmen. Foto: Andreas Nistler

Delmenhorst. Wie ein Filmtitel mutet das Thema der neuen Ausstellung in der Städtischen Galerie in Delmenhorst an. The Juggler-Der Gaukler, nennt sich die Schau. Der Hamburger Künstler Thorsten Brinkmann jongliert im Haus Coburg mit Klassikern der Fotografie, modernen Installationen und Objekten.

Fotoklassiker aus dem 19. Jahrhundert, aktuelle Aufnahmen, eine facettenreiche Videoarbeit und ein überdimensioniertes Fotoalbum vereint die Städtische Galerie unter einem Dach. Unter dem Titel „The Juggler. T. Brinkmann jongliert Griffelkunst-Photographie & Se king performt in der Remise“ eröffnet die Städtische Galerie am Freitag, 26. Januar um 20 Uhr die erste Ausstellung des Jahres.

Fotoklassiker und aktuelle Aufnahmen

Der Hamburger Künstler Thorsten Brinkmann tritt dabei erstmals auch als Co-Kurator auf. In Zusammenarbeit mit dem Haus Coburg wählte er die Fotografien für die Schau aus. Die Aufnahmen stammen von der Hamburger Griffelkunst-Vereinigung. Aufnahmen von Karl Blossfeldt, Man Ray oder WOLS gehören ebenso dazu wie zeitgenössische Fotografien von Nan Goldin und Tobias Zielony. Die Bandbreite der ausgewählten Aufnahmen reicht von Stillleben und Landschaften über Aktaufnahmen bis hin zu Porträts. Mit neuen Arrangement verleiht er den Ausstellungsräumen der Villa Coburg ein neues Gesicht.

Kunst aus Alltagsgegenständen

In der Remise der Städtischen Galerie präsentiert Thorsten Brinkmann seine eigene Video-Arbeit „Se king“. Der Künstler schafft seine Werke aus Gefundenem und Gesammeltem. Dazu zählen Möbel und Stoffe, genauso wie Haushaltsgegenstände. Wie einen Kinosaal richtet Brinkmann die Remise ein, um seine Video-Arbeit zu präsentieren. „Se king“ ist ein absurdes Theaterstück mit historischen Kostümen und anderen Requisiten, das kritische Fragen nach Herrschaft stellt. Dazu präsentiert der Künstler einen Auszug aus der Serie „Se king – director’s shot“. Diese Reihe besteht aus Aufnahmen, die mit der letzten noch betriebenen Polaroid-Großbild-Kamera gemacht wurden. Außerdem liegt in der Remise ein Fotobuch aus, das die großformatigen Negative versammelt.

Die Ausstellung ist bis Montag, 2. April im Haus Coburg zu sehen. Im November wird noch ein Teil der Schau in Berlin präsentiert.


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