Eintritt frei für Ausstellungen Finissage in der Städtischen Galerie Delmenhorst

Christian Haake stellt aktuell in der Remise der Städtischen Galerie Delmenhorst aus. Foto: Marco JuliusChristian Haake stellt aktuell in der Remise der Städtischen Galerie Delmenhorst aus. Foto: Marco Julius

Delmenhorst. Die Städtische Galerie Delmenhorst lädt für kommenden Sonntag, 14. Januar, ins Haus Coburg und die Remise ein.

Es ist der letzte Tag der aktuellen Ausstellungen „Zur See. Werke aus der Sammlung der Kunsthalle Bremerhaven“ und „Christian Haake. fluid“. Der Eintritt in beide Ausstellungen ist am Finissage-Tag frei.

Mit rund 150 ausgewählten Fotografien, Gemälden, Zeichnungen, Skulpturen und Installationen geht es in der Ausstellung „Zur See“ um Bremerhaven als Tor zur Welt. Die präsentierten Werke erzählen von Freiheit und Abenteuer, vom Meer als einem Fluchtweg und einem Symbol der Migration, ebenso von Fischerei und Schiffbau sowie dem Niedergang ganzer Wirtschaftszweige.

Um 11.30 Uhr führt Aneta Palenga, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Städtischen Galerie , durch die Ausstellung „Zur See“. Ab 12 Uhr bietet der Freundeskreis Haus Coburg selbstgebackenen Kuchen, Kaffee und Tee an.

Rundgang durch die Ausstellung

Ab 14 Uhr steht Copartikel, die junge Kunstvermittlungsinitiative der Städtischen Galerie , mit einem „Tattoo-for-a-day-Studio“ sowie einer Polaroid-Station bereit. Ob Matrosen, Anker, Piraten oder Meerjungfrauen – in persona oder auf dem Arm – Interessierte aller Altersgruppen können in maritime Rollen schlüpfen oder sich ein Souvenir auf die Haut malen lassen. Um 15 Uhr beginnt schließlich der letzte Rundgang mit Galeriedirektorin Dr. Annett Reckert und Künstler Christian Haake.

Zwischen Wirklichkeit, Wahrnehmung und erinnertem Bild

Für seine eigens auf die Räume der Remise abgestimmte Einzelausstellung mit dem Titel „fluid“ hat Christian Haake (1969 in Bremerhaven geboren) neue, sehr präzise und poetische Arbeiten entwickelt. Im weiteren Sinne befassen sich auch diese Werke mit dem Thema des Meeres. Letztlich aber ist die Remise zu einem für den Künstler typischen Wahrnehmungslauf geworden, in dem es bei eingehender Betrachtung jeweils um eine Untersuchung des Verhältnisses zwischen Wirklichkeit, Wahrnehmung und erinnertem Bild geht.


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