Oldtimer-Treff an der Waterfront Hunderte alte und ein neuer Borgward in Bremen

Das Kleid passend zum Auto: Fans mit einem Borgward 1800 Diesel, Baujahr 1959. Foto: dpaDas Kleid passend zum Auto: Fans mit einem Borgward 1800 Diesel, Baujahr 1959. Foto: dpa

Bremen. Mit hunderten von Oldtimern und seinem neuen Premierenmodell ist der Autohersteller Borgward für einige Tage in seine Heimatstadt Bremen zurückgekehrt. Das Treffen an der Waterfront läuft bis Sonntag, 8. Mai.

Rund 450 chromglänzende Borgward-Autos – von der Isabella über die Arabella bis zum P 100 – waren bei strahlendem Sonnenschein an der Weser zu sehen. Viele seien aus Italien, Norwegen und England mit ihren Autos gekommen, sagte Marion Kayser, die das „Borgward World Meeting Bremen“ mitorganisiert.

Erstmals setzte sich am Freitag in Bremen auch Gründerenkel Christian Borgward hinter das Steuer des neuen Modells Borgward BX7 AWD. „Meine Idee, den Traum meines Großvaters fortzuführen, ist Realität geworden. Die Marke Borgward ist wieder auf der Straße. Es ist unbeschreiblich“, sagte Borgward nach seiner ersten „Dienstfahrt“.

Das Auto wird derzeit in China gebaut – hinter dem Projekt steht der chinesische Lastwagenbauer Foton. Ob Borgward auch in Deutschland produziert, wird sich im Herbst zeigen. „Es soll ein europäisches Werk werden“, sagte Axel Lengert von der Borgward Group AG. Mit hoher Wahrscheinlichkeit werde es ein Werk in Deutschland sein.

Im heutigen Daimler-Werk in Bremen-Sebaldsbrück liefen bis Anfang der 1960er Jahre jährlich bis zu 100000 Borgward-Fahrzeuge vom Band.


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