Schlag gegen Drogenkriminalität Polizeihunde erschnüffeln Drogenverstecke in Bremen

Ein Schlag gegen die Drogenkriminalität ist der Bremer Polizei gelungen. Foto: Patrick Seeger/dpaEin Schlag gegen die Drogenkriminalität ist der Bremer Polizei gelungen. Foto: Patrick Seeger/dpa

Bremen. In einer größeren Aktion ist die Polizei am Montag gegen die Drogenkriminalität am Bremer Hauptbahnhof und im Viertel vorgegangen. Insgesamt wurden 12 Strafverfahren eingeleitet, drei Drogenverstecke, sogenannte, Bunker ausgehoben, sieben Platzverweise erteilt und eine Person festgenommen.

Im Zuge der Maßnahmen beschlagnahmten die Polizisten laut Mitteilung ein Fahrrad, einen dreistelligen Bargeldbetrag und unterschiedliche Mengen Marihuana, Cannabis, Ecstasy und Kokain.

Drogen auf der Toilette versteckt 

Ab dem späten Nachmittag überprüften die Beamten Personen und Lokalitäten. Allein in einer Bar an der Straße An der Weide wurden 26 Besucher kontrolliert. Zudem fanden die uniformierten Kräfte dort mehrere Verkaufseinheiten Marihuana und Kokain, die im Toilettenbereich deponiert waren. 

Drogenspürhunde im Einsatz

Zeitgleich beobachteten Zivilfahnder im Viertel einen Drogenhandel, bei dem ebenfalls unterschiedliche Drogen sichergestellt werden konnten. "Die Rauschgiftspürhunde Leif und Kiran fanden gleich drei Bunker, deren Inhalte nunmehr der ordnungsgemäßen Vernichtung zugeführt werden", teilte die Polizei mit. In einer Bar an der Römerstraße wurden zwei weitere Personen kontrolliert. Dabei ergab sich der Verdacht des illegalen Aufenthaltes im Bundesgebiet und ein Verfahren wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Weitere Aktionen angekündigt 

Die Ermittlungen zu sämtlichen Sachverhalten dauernan. "Die Polizei Bremen wird auch in näherer Zukunft ähnliche Kontrollen durchführen, um das Sicherheitsgefühl zu steigern, Straftaten werden konsequent verfolgt", teilt die Polizei mit. 


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