Schnelle Reaktion Zeugen und Polizisten reanimieren Autofahrer auf Bremer Autobahn

Vorbildliches Verhalten der Ersthelfer und der Polizei hat einem Mann in Bremen das Leben gerettet. Foto: Michael GründelVorbildliches Verhalten der Ersthelfer und der Polizei hat einem Mann in Bremen das Leben gerettet. Foto: Michael Gründel

Bremen. Ein 63-jähriger Autofahrer hat am Montag während der Fahrt auf der A27 in Fahrtrichtung Cuxhaven einen Herzinfarkt erlitten. Mehreren Zeugen sowie den ersten Einsatzkräften am Unglücksort ist es zu verdanken, dass der 63-Jährige erfolgreich reanimiert werden konnte.

Wie die Polizei am Freitag mitteilte, verlor der Mann gegen 16.25 Uhr aufgrund des Herzinfarktes das Bewusstsein und dadurch die Kontrolle über sein Fahrzeug. Im Bereich der Anschlussstelle Industriehafen touchierte der Skoda-Fahrer zunächst die linke Schutzplanke, geriet ins Schleudern und kam schließlich im mittleren Fahrstreifen zum Stehen. 

Zeugen reagieren umgehend

Die dahinter fahrenden Zeugen reagierten umgehend. Zwei 25 und 41 Jahre alte Frauen und ein 24 Jahre alter Mann sicherten die Unfallstelle durch ihre eigenen Fahrzeuge, holten den Bewusstlosen aus seinem Auto und begannen sofort mit der Reanimation. Die eintreffenden Polizisten führten diese mit einem Defibrillator bis zum Eintreffen der Rettungskräfte fort. 

Jeder Streifenwagen hat einen Defibrilator

Auch ein zufällig vorbeikommender Notarzt unterstützte bei den Erste-Hilfe-Maßnahmen. Der 63-Jährige kam zur weiteren Behandlung in ein Bremer Krankenhaus. Die Polizei Bremen lobt das beherzte Eingreifen der Zeugen, die dadurch womöglich zu echten Lebensrettern wurden. Die Polizei Bremen führt standardmäßig auf allen Streifenwagen einen Defibrillator mit.


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