Suche nach Leichnam Verschwundene Oldenburgerin: Polizei bittet um Hilfe

Von Jan Eric Fiedler, 11.09.2018, 11:31 Uhr
Mit dem Mercedes von Danuta Lysien und einem schwarzen Ford Focus sollen die Täter unterwegs gewesen sein. Fotos: Polizei

Oldenburg/Bremen. Im Zusammenhang mit den Ermittlungen im Fall der verschwundenen Oldenburgerin Danuta Lysien setzen Polizei und Staatsanwaltschaft Oldenburg erneut auf die Mithilfe der Bevölkerung. Ihre mutmaßlichen Mörder sollen ihren Leichnam zwischen Oldenburg und Bremen abgelegt haben.

Laut gemeinsamer Mitteilung der Polizei aus Oldenburg, Delmenhorst und Bremen gibt es noch immer keine Hinweise über den Verbleib der verschwundenen Frau, auch nachdem in der vergangenen Woche weitere Waldstücke im Raum Oldenburg ohne Erfolg von der Polizei durchsucht worden sind.

Tat hat sich im Juni 2017 ereignet

Im Juni dieses Jahres konnten zwei Männer aus Nordrhein-Westfalen vorläufig festgenommen werden, die im Verdacht stehen, die polnische Staatsangehörige getötet zu haben. Der 57-jährige Marek G. befindet sich als mutmaßlicher Haupttäter derzeit in Untersuchungshaft. Die Ermittler der Soko „DaLy“ prüfen derzeit, ob die beiden Beschuldigten, Marek G. sowie der 28-jährige Radoslaw B., am 25. oder 26. Juni 2017 in Oldenburg oder Bremen bzw. auf der Strecke zwischen Oldenburg und Bremen gesehen worden sind. Aus diesem Grund hat das Amtsgericht Oldenburg auf Antrag der Staatsanwaltschaft Oldenburg einen Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung erlassen.

Marek G. (links) und Radoslaw B. sollen Danuta Lysien getötet haben. Fotos: Polizei

Täter mit Ford und Mercedes unterwegs

Nach den bisherigen Ermittlungen gehen Staatsanwaltschaft und Sonderkommission davon aus, dass die beiden Tatverdächtigen mit einem dunklen Ford Focus Turnier mit UN-Kennzeichen und dem champagnerfarbenen Mercedes Typ E 220, dem Fahrzeug von Danuta Lysien, unterwegs waren. Das Auto der Verschwundenen wurde im Februar 2018 an der Richard-Dunkel-Straße in Bremen aufgefunden. Es besteht der Verdacht, dass die Tatverdächtigen zur fraglichen Zeit auch den Leichnam der Polin an einem bislang unbekannten Ort ablegten.

Zeugen zwischen Oldenburg und Bremen gesucht

Der Fahndungsaufruf richtet sich erneut an Personen, die eines der beiden Fahrzeuge oder die Beschuldigten selbst zwischen Oldenburg und Bremen gesehen haben könnten. Diese Zeugen werden gebeten, sich mit der Soko unter Telefon (0441) 7904115 in Verbindung zu setzen.

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