Vorfall im Bremer Viertel Polizei durchsucht 39 Wohnungen nach Fußball-Krawalle

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Nach dem Spiel zwischen Werder und Mainz war es zu Auseinandersetzungen im Viertel gekommen. Die Polizei verfolgt diese jetzt. Foto: Michael GründelNach dem Spiel zwischen Werder und Mainz war es zu Auseinandersetzungen im Viertel gekommen. Die Polizei verfolgt diese jetzt. Foto: Michael Gründel

Bremen. In drei Bundesländern sind am Freitag ab den frühen Morgenstunden Wohnungen durchsucht worden. Ermittelt wird wegen schweren Landfriedensbruchs in Zusammenhang mit Krawallen nach einem Bundesligaspiel in Bremen.

Nach intensiven Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft wurden am Freitag laut Mitteilung in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen gleichzeitig 39 Objekte durchsucht um Beweismittel im Zusammenhang mit den Ausschreitungen im Bremer Steintorviertel nach dem Fußballspiel zwischen dem SV Werder Bremen und dem 1. FSV Mainz 05 im Dezember vergangenen Jahres aufzufinden.

Nach dem Bundesligaspiel kam es zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung im Steintor: Eine größere Gruppe von Anhängern der Bremer Ultraszene hatte ein Lokal angegriffen, in dem sich Personen befanden, die der Hooliganszene zugeschrieben werden. Die Durchsuchungsmaßnahmen richteten sich laut Polizei aufgrund der von beiden Gruppierungen begangenen Gewalthandlungen sowohl gegen Anhänger der Ultraszene als auch gegen Anhänger der Hooliganszene.

„Polizei und Staatsanwaltschaft nehmen den Fall sehr ernst. Für entsprechende Gewaltexzesse gibt es keinerlei Rechtfertigung“, heißt es in der Mitteilung. In enger Abstimmung mit der Bremer Staatsanwaltschaft gehe die Polizei Bremen daher durch eine eigens eingerichtete Ermittlungsgruppe und den Durchsuchungsmaßnahmen konsequent ihrem Strafverfolgungsauftrag nach. Die Ermittlungen dauern an.


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