Warnstreik der IG Metall Bänder in Bremer Mercedes-Werk stehen still

Von Jan Eric Fiedler

Zehn Großbetriebe im Nordwesten, darunter da Mercedes-Werk in Bremen, beteiligen sich an dem Warnstreik. . Foto: dpaZehn Großbetriebe im Nordwesten, darunter da Mercedes-Werk in Bremen, beteiligen sich an dem Warnstreik. . Foto: dpa

Bremen. Im Tarifstreit in der Metall- und Elektroindustrie sind die ersten Warnstreiks gestartet: In Bremen stehen seit Mittwochabend die Bänder des Mercedes-Werks still.

Seit dem Beginn der Nachtschicht am Mittwoch um 22 Uhr beteiligen sich die Mitarbeiter an den 24-stündigen Warnstreik. Sie wollen damit den Forderungen der Gewerkschaft Nachdruck verleihen. Die IG Metall fordert sechs Prozent mehr Geld sowie den Anspruch auf die zeitweise Reduzierung der Wochenarbeitszeit auf 28 Stunden. Auch die Arbeiter von Lear und Gestra in Bremen beteiligen sich an dem Warnstreik.

Arbeit in zehn Großbetrieben niedergelegt

Laut IG Metall Küste, die für 140.000 Beschäftigte der Metall- und Elektroindustrie verhandelt, beteiligten sich in Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Nordwestniedersachsen zehn Betriebe mit mehr als 5000 Mitarbeitern an dem Streik. Der Schwerpunkt liegt in der Automobilindustrie. Im nordwestlichen Niedersachsen stand die Produktion bei Manitowoc in Wilhelmshaven, August Brötje in Rastede, Atlas Weyhausen sowie Brötje Raumheizsysteme in Apen. In Delmenhorst und dem Landkreis Oldenburg beteiligten sich keine Betriebe.