Camping im Winter Das hilft, um auch im Winter das Campen zu genießen

Von Larissa Gorskowski | 30.09.2022, 12:02 Uhr

Urlaubszeit ist die schönste Zeit. Vor allem Camping ist bei Urlaubshungrigen immer beliebter geworden. Was gibt es Schöneres als den Urlaub flexibel und naturnah beim Campen zu erleben? Doch bei sinkenden Temperaturn stellt sich die Frage: Worauf muss ich beim Wintercamping achten? Was gibt es für Produkte, die das Wintercampen erleichtern?

1. Ein winterfestes oder wintertaugliches Fahrzeug

Wer im Winter bei Minusgraden nicht aufs Campen verzichten möchte, sollte ein winterfestes oder wintertaugliches Fahrzeug nutzen. Um die Begriffe winterfest oder wintertauglich für die Fahrzeuge verwenden zu dürfen, müssen Hersteller ihre Wohnmobile extra prüfen lassen. Dabei werden Isolation, Auskühlungsgeschwindigkeit und Erwärmungsgeschwindigkeit gemessen. Wintertaugliche Wohnmobile bieten bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ausreichend Schutz. In kälteren Gegenden und auf längeren Reisen sollten Campingfans auf ein winterfestes Wohnmobil zurückgreifen.

2. Winterreifen und Schneeketten einpacken

Natürlich sind auch die Reifen des Wohnmobils ein wichtiger Punkt beim Wintercampen. Die Winterreifen sollten mindestens eine Profiltiefe von vier bis fünf Millimeter aufweisen. Um ganz sicherzugehen, sollten auch Schneeketten eingepackt werden. Um zu verhindern, dass die Räder bei Schnee oder Matsch versinken, eignen sich Stützplatten, die unter die Reifen gelegt werden können.

3. Isolierung und Thermozuberhör

Um das Fahrzeug zusätzlich zu isolieren, können Thermomatten über Fenster und Türen gezogen werden, um die kalte Luft draußen zu halten und zu verhindern, dass die Scheiben zufrieren. Zusätzlich gibt es auch Thermovorhänge, die zwischen Fahrer- und Wohnbereich eingezogen werden können, um die Kälte aus der Fahrerkabine auszusperren.

4. Ein wintertaugliches Vorzelt

Ein Wintervorzelt hat gleich mehrere Vorteile: es verhindert, dass der Eingangsbereich einschneit und dient als Stauraumerweiterung – besonders praktisch, um beispielsweise Ski und Stiefel unterzubringen. Beheizt mit einer Petroleum-Zusatzheizung kann das Vorzelt so ideal als Terrasse genutzt werden. Es gibt spezielle Wintervorzelte mit verstärktem Gestell und schrägem Pultdach, damit der Schnee leicht vom Dach rutscht.

5. Das richtige Werkzeug

Ein Hammer ist besonders nützlich, wenn Heringe in den Schnee oder in eine Eisschicht geklopft werden müssen. Um diese wieder zu entfernen, eignet sich eine Zange besonders gut. Auch eine trittsichere Leiter und eine Teleskopstange sollten nicht fehlen. Steckt man einen Handfeger auf die Teleskopstange, lässt sich das Fahrzeug leicht vom Schnee befreien. Auch ein Schneeschieber kann nicht schaden, um den Platz rund um das Fahrzeug freizuräumen.

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