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FMO Flughafen Münster/Osnabrück Durchstarten in die berufliche Zukunft

13.11.2021, 05:00 Uhr

Der Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) bietet viele spannende und abteilungsübergreifende Ausbildungsmöglichkeiten im familiären Umfeld.

„Langweilig wird es nie“ und „Jeder Tag ist anders“: Solche Urteile hört man selten, wenn man junge Menschen zu ihrem Ausbildungsalltag befragt. Nicht so am Flughafen Münster/Osnabrück (FMO). Dort hört man von allen Seiten, dass die Arbeit mit der Technik, den Passagieren und nicht zuletzt den Kolleg:innen durchgehend spannend und immer wieder durch neue Herausforderungen geprägt ist.

Wenn Celina Kosog in freudige Gesichter blickt, die sich auf ihre Urlaubsreise freuen oder gut erholt von einer solchen zurückkehren, weiß die 24-Jährige, warum sie am FMO eine Ausbildung zur Servicekauffrau im Luftverkehr macht – nicht an irgendeinem, sondern an einem vergleichsweise kleinem, überschaubaren mit Herz, der durch weniger Stress, stattdessen aber durch ein ausgesprochen familiäres Umfeld und eine freundliche Atmosphäre geprägt ist. Das gilt auch für die vielen Auszubildenden, die sowohl untereinander als auch zu den insgesamt rund 400 Mitarbeitern am FMO schnell Kontakte knüpfen und lernen, dass hier jeder jeden kennt und man sich gegenseitig hilft und unterstützt, wo es nur geht.

Technik ist überall gefragt

Trotz Start mitten in der Pandemie und obwohl er sich erst im zweiten Jahr seiner Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung befindet, ist Johannes Große-Perdekamp bereits ein bekanntes Gesicht am FMO. Wenn er durch das Terminal läuft, kann es schon einmal passieren, dass er spontan von Kolleg:innen herbei gewunken wird. Denn als angehender IT-Spezialist hat er schnell gelernt, eine Art „Mädchen für alles“ zu sein. Stets auf seinem Diensthandy erreichbar, hilft der 21-Jährige bei Computerproblemen aller Art - vom Einrichten des Arbeitsplatzes bis zum Reparieren von Druckern. Als Anwendungstechniker sitzt er nicht nur vor seinem Rechner, sondern hilft mit seinem Laptop unter dem Arm auch bei der jeweiligen Systemintegration vor Ort.

Auch die zahlreichen Bildschirme, auf denen im FMO Flug- und andere Informationen sind, hat Johannes ständig im Blick. „Die Lernkurve war am Anfang ziemlich steil“, erinnert er sich mit Blick darauf, in kurzer Zeit Grundkenntnisse über alle rund 160 unterschiedliche Computersysteme und -programme erworben zu haben, die am Flughafen rund um die Uhr laufen. „Es gibt wohl keine Abteilung, die noch nicht bei mir angerufen hat“, sagt Johannes, dessen Hilfe überall gefragt ist. Das aber sieht er positiv: „Ich habe Kontakt zu fast allen Mitarbeiter:innen und muss mich immer wieder auf Neues einstellen“, schwärmt der Warendorfer von seiner abwechslungsreichen Arbeit am Help-Desk, in den Büros oder im Serverraum, bei der niemals Langweile aufkommt.

In allen Passagierbereichen unterwegs

Auch Kollegin Celina weiß es zu schätzen, am FMO nicht nur auf einen Bereich beschränkt zu sein, sondern „viel mitzubekommen“ vom großen Ganzen und somit zu lernen, die Zusammenhänge im Flughafenbetrieb zu überblicken und zu verstehen. Bereits in ihrer Schulzeit absolvierte sie nahe ihrer hessischen Heimatstadt Marburg ein Praktikum am Großflughafen Frankfurt am Main und war vom dortigen internationalen Umfeld fasziniert, das sie auch am kleineren und familiäreren FMO wiederfindet, zu dem sie täglich von ihrem Wohnort Münster aus pendelt. Dass sie einmal in die Tourismusbranche gehen würde, war der Hobbyfotografin schon immer klar. Am Flughafen gelandet zu sein, hat für sie dann aber noch einmal einen ganz besonderen Mehrwert: „Ich genieße den direkten Kontakt zu den Passagieren und ihre kleinen Geschichten mitzuerleben“. Das gehe von der Wiedersehens- über die Vorfreude auf den Urlaub bis hin zum Heiratsantrag unmittelbar nach der Landung, berichtet sie über ihre Erlebnisse.

Während für Johannes, der seine Freizeit in einem Modellflugverein verbringt, das Interesse an Flugzeugen und Technik ausschlaggebend für seine Ausbildungswahl gewesen ist, steht bei Celina der Umgang mit Menschen im Vordergrund. Und ähnlich wie bei ihrem Kollegen lernt sie den am FMO in allen möglichen Facetten. Nicht nur beim Check-In sorgt sie im Erstkontakt dafür, dass sich die Fluggäste von Beginn an wohl und gut aufgehoben fühlen. Sondern auch im Fundbüro, im operativen „Vorfeld“-Bereich, am Info- und Service-Point oder beim Boarding, wo sie für einen bequemen und komfortablen Einstieg ins Flugzeug sorgt, indem sie die Passagiere zweisprachig über entsprechende Modalitäten informiert – inklusive der dieser Tage besonders wichtigen Abstands- und Hygieneregeln.

Dass sie kurz vor dem Abschluss ihrer Ausbildung am FMO noch einmal an den Schaltern stehen und sich persönlich um die Passagiere kümmern darf, freut Celina besonders. Aber auch während der Lockdowns sei es weder eine Option noch notwendig gewesen, die Ausbildung zu verschieben oder abzubrechen. Denn auch online sei der Lernfortschritt gegeben gewesen und habe die Kommunikation mit den Kolleg:innen funktioniert. Umso mehr freut sich Celina nun aber, im leibhaftigen Kontakt mit den Menschen wieder zu spüren, wofür sie die Ausbildung macht und schätzt – vor allem deshalb, weil sie jeden Tag aufs Neue spannend ist und „überhaupt nicht eintönig“. Genauso wie Johannes ist sie sich dabei ihrer Verantwortung bewusst, mit dafür zu sorgen, dass Flugzeuge zuverlässig starten und landen können und sich die Fluggäste sicher fühlen.

Auch im Beruf viele Ziele erreichbar

Im Vergleich zum selben Monat im vergangenen Corona-Jahr hat sich die Zahl der Passagiere am FMO im Oktober 2021 mit rund 90.000 nahezu vervierfacht. Damit seien bereits wieder drei Viertel des Niveaus vor der Pandemie erreicht, freut sich Geschäftsführer Rainer Schwarz über einen Anstieg, der „deutlich früher und stärker“ eingesetzt habe, als dies zu Beginn der Pandemie zu erwarten gewesen sei. Bereits während der Sommerferien in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen konnten mit etwa 125.000 bereits dreimal so viele Fluggäste wie im Vorjahr gezählt werden, was zudem rund 60 Prozent des Volumens des Vorkrisenjahres 2019 entspricht. Neben südeuropäischen Urlaubsdestinationen im oder am Mittelmeer wie Mallorca, Kreta Antalya oder seit Neuestem Bari in Süditalien werden vom FMO aus mehr als zwei Dutzend Mal wöchentlich auch die beiden innerdeutschen Drehkreuze Frankfurt am Main und München angesteuert, von denen aus es weiter in die ganze Welt geht.

Wieder steigende Fluggastzahlen lassen auch den Bedarf an Nachwuchs-Fachkräften wieder anziehen. Als vielfältiger Ausbildungsbetrieb bietet der FMO, der im kommenden Jahr 50 Jahre alt wird, breit gefächerte Möglichkeiten und Perspektiven für junge Menschen, die in einem so spannenden wie familiären, aber dennoch internationalem Umfeld in Richtung berufliche Zukunft abheben wollen. Wer Teil des Teams FMO werden möchte, hat zudem im Anschluss an die Ausbildung allerbeste Möglichkeiten, dort als fest angestellte Fachkraft übernommen zu werden. Auch interne Aufstiegs- und individuelle Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten sind gegeben. Gesucht werden derzeit „Familienmitglieder“ in sechs ganz unterschiedlichen Bereichen – die aber wie bei Johannes und Celina nicht auf sich beschränkt, sondern auch mit den jeweils anderen verknüpft sind und darüber hinaus bereits in sich so vielschichtig sind, dass es garantiert niemals langweilig wird.

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