Urlaubsplanung Fünf Destinationen für Sommer im Winter

Von Sara Marlene Krüger | 23.11.2022, 06:00 Uhr

Vor allem in den kühlen Wintermonaten sehnen sich viele Menschen nach Sonne und Wärme. Destinationen mit Sommerwetter sind deshalb grade sehr beliebt. Wir stellen fünf Reiseziele vor, wo es auch im Winter noch sommerlich ist.

Thailand: Weiße Sandstrände und türkis schimmerndes Wasser

Da in Thailand die Regenzeit von Mai bis Oktober anhält, ist die beste Reisezeit sowohl in Nord- als auch Südwestthailand in der Trockenzeit zwischen November und März. Tagsüber liegen die Temperaturen über 25 Grad, nachts hingegen kühlt es mancherorts auf bis zu 14 Grad ab. Im Golf von Thailand liegen die Wassertemperaturen das ganze Jahr bei 25 Grad. Koh Phi, Phuket und Koh Samui sind die bekanntesten und beliebtesten Reiseziele in Thailand. Etwas weniger touristisch wird es auf der im Süden liegenden Insel Koh Ngai. Klares Wasser, weiße Sandstrände und ein grüner Dschungel erwartet hier diejenigen, die es gerne etwas ruhiger haben. Von der kleinen Insel aus können zudem gut Ausflüge zu den Nachbarinseln gemacht werden. Der Andaman Beach auf der Insel Koh Jum ist einer der schönsten und unbekanntesten Strände Thailands, aber auch Koh Phayam lädt Urlauber ein, die Seele baumeln zu lassen. Mit einem Mietroller können hier, wie auch auf vielen anderen Inseln, kleine Strände und Buchten abseits des Hauptstrandes Buffalo Bay erkundet werden. Der Norden der Insel mit seinen Gummibaumplantagen und dem dichten Dschungel ist vor allem für Urlauber, die die Landschaft erkunden wollen, zu empfehlen. Vor allem an den Sandstränden im Nordosten sind die Gezeiten deutlich spürbar. Im Südwesten hingegen zieht sich das Wasser bei Ebbe nicht so stark zurück, wodurch Badeurlauber diese Gegend bevorzugen. Der südliche Teil hält eine Menge Sandstrände zum Baden und Flanieren bereit. Schnorchel-Liebhaber kommen bei den Korallenriffen an der Westküste auf ihre Kosten.

Ägypten: Zwischen antiken Weltwundern und bunten Riffen

.Auch in Ägypten wird es in den Wintermonaten etwas kühler. Mit 24 bis 28 Grad tagsüber ist es jedoch immer noch sonnig und warm und es lässt sich bei einer Wassertemperatur von 21 bis 23 Grad gut aushalten. Die Regenwahrscheinlichkeit in Ägypten ist das ganze Jahr gering, weshalb hier selbst in den Wintermonaten kein Grund zur Sorge besteht. Tagsüber ist somit in den Wintermonaten T-Shirt-Wetter, nachts kann es jedoch etwas windig und frisch werden. Wer Lust auf Sightseeing hat, sollte sich eine Tour zu den Pyramiden von Gizeh, der Sphinx und der südägyptischen Stadt Luxor, was übersetzt „Stadt der Paläste“ heißt, nicht entgehen lassen. Die größte Tempelanlage Ägyptens „Karnak“ liegt nahe Luxor und gegenüber dem Tal der Könige (Grabanlage für Könige der 18. bis 20. Dynastie) und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Auch das Ägyptische Museum in Kairo mit seinen über 150.000 Exponaten, darunter die Mumien berühmter Pharaonen, ist einen Besuch wert. Einen Kulissenwechsel bietet der Strandort Hurghada, der sich über knapp 40 Kilometer am Roten Meer erstreckt. Er ist nicht nur ein vielbesuchter Badestrand, sondern auch ein beliebter Ort zum Tauchen und Schnorcheln zu Riffen, Ausgehen und Feiern in Clubs. Nicht ganz so trubelig ist es an den Stränden von Dahab. Türkisblaues Wasser, feiner Sandstrand und ein atemberaubendes Panorama der Berge von Sinai überzeugen hier allemal und auch Sharm El Luli, ein wenig bekannter Sandstrand im Süden von Marsa Alam, lässt einen abschalten und entspannen.

Malediven: Strandparadies und Tauchsafari in der Unterwasserwelt der Luxusinseln

Ob Luxusurlaub, Flitterwochen oder einfach eine erholsame Auszeit: Auf den Malediven ist das ganze Jahr Sommer. Von Oktober bis Februar sind Temperaturen bis 31 Grad zu erwarten, das himmelblaue Meer lädt mit einer Wassertemperatur von 27 Grad zum Baden ein. Weißer Sandstrand und kristallblaues Wasser, umgeben von einer paradiesischen Kulisse und grüner Natur, erwartet Urlauber am Hulhumale Beach in Kaafu Atoll und dem Bikini Beach auf der Insel Rasdhoo. Der Reethi Beach in Baa Atoll steht für Luxus pur. Hier säumen stilvolle Restaurants und Wasservillen den feinkörnigen Sandstrand. Empfehlenswert ist ein Tauchausflug zum Entdecken der Korallengärten beim Coral Paradise. Abseits des Trubels liegt der Fulhadhoo Beach auf einer unbewohnten Insel und bietet somit viel Ruhe und Entspannung. Der Lily Beach auf der Insel Huvahendhoo und der Dhigurah Beach im Süden des Ari Atolls zählen zu den schönsten Stränden der Malediven. Taucher und Schnorchler fühlen sich hier besonders wohl. Zu erreichen sind die Inseln mit Schnellbootfähren oder Wasserflugzeugen.

Kapverden: Für Naturfreunde und Strandurlauber

Die Hauptsaison auf den Kapverden ist von Juli bis Mitte August, weshalb es optimal ist, auf die Nebensaison auszuweichen, um teure Unterkünfte und überfüllte Strände zu vermeiden. In der Regel ist die beste Reisezeit in den trockenen und milden Monaten zwischen November und Juni, da es in dieser Zeit so gut wie nie regnet. Bei 25 bis 27 Grad lassen sich gut Rundfahrten und Besichtigungen auf der Insel machen. In den Wintermonaten können die Temperaturen nachts auf 19 Grad fallen, weshalb es sich empfiehlt, etwas wärmere Kleidung einzupacken. Vor allem für Surf- und Wanderliebhaber sind die kapverdischen Inseln ein beliebtes Reiseziel. Hier empfehlen sich die Inseln Sal, Boa Vista, Santiago und Santo Antão mit den Stränden Praia de Santa Maria, Praia de Santa Monica, Praia Tarrafal und Tarrafal de Monte Trigo. Tauchen, schnorcheln, surfen oder einfach nur entspannen und die Seele baumeln lassen; an diesen Stränden herrscht Karibik-Feeling. Doch nicht nur die kilometerlangen Sandstrände und das glasklare blaue Meerwasser zeichnen die kapverdischen Inseln aus. Auch die Natur hat einiges zu bieten. Wer in der Natur wandern möchte, kann auf den Inseln São Vicente und São Nicolau einiges entdecken. Auch die Inseln Boa Vista und Santo Antão sind nicht nur für Strandurlaube geeignet, sondern halten mit ihren atemberaubenden Gebirgszügen einige abenteuerliche Wanderungen an der Küste bereit. Santo Antão ist die gebirgigste und beliebteste Insel zum Wandern auf den Kapverden

Indonesien: Inselzauber mit glasklarem Wasser und Puderzuckersandstränden

Das südostasiatische aus Vulkaninseln bestehende Land ist definitiv eine Urlaubsreise wert. Von April bis Oktober ist in Indonesien Trockenzeit, von November bis März Regenzeit. Jedoch gibt es üblicherweise meist nur gegen Abend Niederschläge, die nicht von langer Dauer sind. Der Vorteil: Nachts kühlt es sich etwas ab, und die Hitze ist somit am Tag nicht ganz so erdrückend. In der Hauptsaison während der Trockenzeit sind die Inseln stark besucht. In der Nebensaison hingegen bestehen die Chancen auf mehr Ruhe und weniger Trubel. Der kälteste Monat ist der Dezember mit Mittelwerten von 26 Grad. Auf den beliebtesten Inseln Bali und Lombok herrscht ein tropisches Klima, wodurch die Temperaturen fast das ganze Jahr über konstant zwischen 30 und 32 Grad liegen. Thomas Beach, Nyang Nyang, Balangan oder Padang Padang Beach zählen zu den schönsten Stränden Balis. Die beliebtesten Strände auf Lombok sind Tanjung Aan, Selong Belanak und Seger Beach. Hier können Urlauber sich auf Entdeckungsreisen beim Schnorcheln und Tauchen in der türkisgrünen Unterwasserwelt freuen, die Strände der Insel mit dem Motorroller erkunden oder Wanderungen durch die wunderschöne Vulkanlandschaft machen. Sowohl bei den Wasser- als auch Landaktivitäten kommt keine Langeweile auf. Empfehlenswert sind zudem Ausflüge zu den Nachbarinseln. Und wenn Entspannung bevorzugt wird, bieten die Puderzuckerstrände die perfekte Ruheoase.

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