Hundewetter Was muss ich bei meinem Vierbeiner im Winter beachten?

Von Emilie Veeningen | 04.01.2022, 08:30 Uhr

Es wird von Mal zu Mal kälter. Man möchte am liebsten drinnen vor dem Kamin sitzen und eine heiße Schokolade trinken. Doch neben einem sitzt der hechelnde Vierbeiner und möchte spazieren gehen und bespaßt werden. Damit Ihr Hund gesund und munter durch den Winter kommt, verraten wir Ihnen hier, wie Sie ihm den Winter am angenehmsten und besten gestalten.

Wie lange sollten Hunde in der Kälte toben?

Obwohl es in der Region Osnabrück kaum noch schneit, stellt sich dennoch die Frage wie lange Hunde in der Kälte oder im Schnee toben sollten und wann sie frieren. Hunde sind, wenn es um das Spielen im Schnee geht, wie Kinder. Sie toben und tollen in der weißen Pracht herum und haben ihren Spaß. Doch wann ist es genug?

Hunde haben genau wie wir Menschen ein individuelles Kälteempfinden. Es kommt vor allem auf die Größe des Hundes an. Kleine Hunde frieren eher als größere. Zudem kommt der Körperfettanteil, sowie das Alter und die allgemeine Gesundheit dazu. Diese Faktoren tragen dazu bei, wann und wie lange Ihr Hund in der Kälte spielen sollte. Um Hunde vor den kalten Temperaturen zu schützen, eignen sich auch spezielle Hundemäntel.

Können sich Hunde erkälten?

Ja, Hunde können sich erkälten. Selbst der Vierbeiner kann, vor allem im Herbst und Winter, krank werden. Bei Symptomen wie Husten oder Schnupfen muss die Ursache jedoch nicht unbedingt eine Erkältung sein. Neben verschiedenen Viren und Bakterien, können auch Parasiten wie Herz- oder Lungenwürmer und Milben, Pilze oder Fremdkörper die genannten Symptome auslösen. Aus diesem Grund sollte der Hund zur Sicherheit zu einem Tierarzt gebracht werden, um die Symptome abzuklären. Um einer Erkältung beim Hund vorzubeugen, gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Damit es erst gar nicht zu einer Erkältung kommt, sollte Ihr Hund regelmäßig geimpft und entwurmt werden. Gegen Infektionen sind Hunde mit einem gut ausgeprägten Immunsystem am besten gewappnet. Häufige und regelmäßige Spaziergänge an frischer Luft tragen zudem zur Erhaltung eines guten Immunsystems bei. Nachdem Sie mit Ihrem Hund draußen am Toben waren, trocknen Sie ihn am besten sofort ab, um Infektionen zu vermeiden.

Wie sollte man den Hund bei einer Erkältung behandeln?

Bei einer Erkältung sollte der Tierarzt eine zielgerichtete Behandlung einleiten. Neben der ärztlichen Behandlung sollten Sie als Hundebesitzer darauf achten, dass ihr pelziger Freund viel Ruhe und Entspannung bekommt. Platzieren Sie eine Decke oder das Hundekörbchen an einem warmen, ruhigen Ort im Haus. Wichtig ist ausreichend Flüssigkeit und hochwertige und bedarfsoptimierte Nahrung, die ihm Kraft zur Genesung gibt. Spaziergänge im Regen, das Spielen mit Artgenossen oder Baden sollte vorerst vermieden werden. Kontrollieren Sie regelmäßig die Körpertemperatur Ihres Hundes, um rechtzeitig Veränderungen festzustellen.

Ernährungsumstellung im Winter?

Grundsätzlich ist eine Ernährungsumstellung für Hunde im Winter nicht notwendig. Im Winter verbrauchen Hunde mehr Energie, um die Körpertemperatur halten zu können. Für einen Ausgleich bei stark abweichenden Innen- und Außentemperaturen, kostet das dem Hund höchstens einen höheren Kalorienbedarf, wenn dieser sich viel bewegt und dauerhaft der Kälte ausgesetzt ist. Kommt es bei Ihrem Hund zu einer Veränderung des Gewichtes, sollte die Futtermenge angepasst werden. Achten Sie im Winter daher besonders auf Gewichtsveränderungen bei Ihrem Hund.

Pfotenpflege

Streusalz im Winter kann ein großes Problem für Hunde werden, wenn es um das Thema Pfotenpflege geht. Streusalz verursacht Risse in den Ballen und kann zum einen zu Verletzungen und Schmerzen der Pfoten führen. Zudem kann Streusalz zu Magenproblemen führen, wenn sich Ihr Hund an den Pfoten leckt. Nach jedem Spaziergang sollten die Pfoten des Hundes mit lauwarmem Wasser abgespült werden, um das Streusalz zu entfernen. Um Eisklumpen unter den Pfoten zu vermeiden, sollten die Haare an den Pfoten gekürzt werden.

Hunde zu Hause auslasten

Wenn es bei regnerisch stürmischem Wetter doch nur bei einer kleinen Spazierrunde bleibt, können Sie Ihrem Hund auch die nötige Auslastung zu Hause bieten. Dazu eignen sich besonders gut Schnüffel,- und Denkspiele. Für diese geistigen Aktivitäten werden der Geruchssinn und das Denkvermögen angesprochen und trainiert. Dadurch bleibt Ihr pelziges Familienmitglied auch über den Winter fit und gesund.

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