Arbeit auf der Intensivstation Wenn in der Pandemie jede Pflegekraft gefordert wird 

07.07.2022, 13:23 Uhr

Rückblickend auf die „Coronazeit“ kann Birte Hackmann über „einschneidende Erfahrungen“ berichten und darüber, dass Krisen „prägen“. Denn wenn menschliches Leben auf Messers Schneide steht, ist Hackmann, 28 Jahre jung, als Gesundheits- und Krankenpflegerin (mit Bachelor in „Pflege Dual“) auf der Intensivstation im MHO im Einsatz.

Und deswegen häufig im Dauerstress. Vor allem auf dem Höhepunkt der Pandemie seien die Belastungen immens gewesen. Körperlich wie psychisch; morgens und häufig sogar zu nachtschlafender Zeit, sodass an Ruhe kaum zu denken war.

Im Gespräch hingegen gibt sie sich gelassen und antwortet nach kurzem Abwägen: Dass es sie freue, dass ihr Arbeitgeber sie als „Charakterkopf“ ausgesucht habe, weil man ihre „Ehrlichkeit“ schätze. Und weil sie mit „Spaß“ zur Arbeit gehe. „Menschen zu helfen“, motiviere sie. Ebenso der Facettenreichtum ihrer Arbeit. Nach einem „typischen Arbeitstag“ befragt antwortet sie, dass es zwar wiederkehrende Routinen gebe, man aber trotzdem immer auf das „Unerwartete“ gefasst sein müsse – und das zu jeder Minute.

„Highlights meiner bisherigen Laufbahn sind zweifellos die vorzügliche Zusammenarbeit in einem tollen Team und die Erfahrung, dass in Zeiten extremer Personalnot Kollegen aus anderen Häusern, die zum Niels-Stensen-Klinikverbund gehören, zuverlässig ausgeholfen haben“, sagt sie. Nach den Vorzügen ihres Arbeitsgebers gefragt erfolgt die Antwort wie aus der Pistole geschossen: Dass das MHO und der Klinikverbund aufgrund dessen christlicher Trägerschaft für bestimmte Werte stehe, die auch sie vertrete. Und dass sie goutiere, dass diese im Leitbild der Klinik verankert seien. Und dass „ihr Team“ hervorragend sei. Auch fördere die Betriebsgröße des Niels-Stensen-Klinikverbundes den Mitarbeiteraustausch zwischen den einzelnen Häusern, sodass man spielend-leicht seinen Horizont erweitern könne, wenn man es denn wolle.

„Die Arbeit im Team ist schon toll“, sagt sie lächelnd. Und ergänzt: „Weil man sich aufeinander verlassen kann!“ Und weil man immer auf offene Ohren hoffen dürfe, wenn man „Redebedarf“ habe. Und den habe man als Pflegekraft auf dieser besonderen Station durchaus oft. Familie und verständnisvolle Freundinnen ergänzten dann den Reigen sie entlastender Zuhörer. Und so ergänzt sie den als Frage gestellten Satz: „Ich arbeite gerne hier…“ folgerichtig mit: „weil die Teamfähigkeit super ist!“ Überhaupt das Team im MHO – und ihr Zusatzansporn, sich beruflich zu verbessern. Der Grund dafür: Ihr an sich selbst gestellter Anspruch, ihren Patienten wirkungsvoll helfen zu wollen. Aber auch um fachlich a´ jour zu bleiben.

Demnächst darf sie – nach erfolgreichem Abschluss – dann auch noch den Titel „Fachkraft für Intensiv- und Anästhesiepflege“ führen und sich darüber freuen. Diese Weiterbildung sei fordernd und entspannend zugleich ähnlich wie Sport, den sie in ihrer Freizeit als körperlichen Ausgleich betreibe. Weitere Ruhepole abseits des Klinikalltags seien ihr Partner und ihre Familie – aber auch ein netter Freundeskreis, der rege Anteil an ihrem aufregenden Arbeitsalltag nehme, sagt sie. 

Mehr Informationen:

Niels-Stensen-Kliniken
Marienhospital Osnabrück GmbH 
Bischofsstraße 1
49074 Osnabrück

Tel. 0541-326 0
information_mho@niels-stensen-kliniken.de
www.niels-stensen-kliniken.de 

Lesen Sie mehr über die Charakterköpfe.