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Klinikum Osnabrück Sozialmanagement kümmert sich auch nach der Entlassung

03.10.2021, 08:00 Uhr

Das Sozialmanagement des Klinikums Osnabrück unterstützt Patienten und deren Angehörige bei wichtigen Fragen rund um das Thema Entlassung und die weitere anschließende Versorgung nach der Behandlung.

Hand in Hand mit Medizin und Pflege wird die nachstationäre Versorgung besprochen und eingeleitet. Dabei steht nicht nur eine mögliche Anschlussbehandlung im Vordergrund, sondern bei Bedarf auch pflegerische Unterstützung bei der Hausarbeit oder die Suche nach einer vollstationären Pflegeeinrichtung.

Teil des Teams von Jacqueline Glasmeyer sind die Sozialarbeiterinnen Maren Becker und Katharina Götting. Ein Schwerpunkt ihrer täglichen Arbeit liegt bei der Betreuung der kardiologischen Patienten im Klinikum. Viele der Betroffenen sind wegen eines Herzinfarkts in die Notaufnahme des Klinikums Osnabrück gekommen. Durch dieses Akutereignis werden sie meist plötzlich und unverhofft aus ihrer Alltagswelt gerissen. Bei den Patienten und ihren Angehörigen ergeben sich meist viele Fragen und Ängste. Dadurch entsteht eine spezielle Situation, die eine besondere Zusammenarbeit erfordert, nicht nur auf professioneller, sondern auch auf emotionaler Ebene.

Anschlussbehandlung hilft, den Alltag zu bewältigen

Um sich mit den Geschehnissen auseinanderzusetzen, bleibt im Krankenhaus oft wenig Zeit. Deshalb kann eine Anschlussheilbehandlung, kurz AHB, als Maßnahme im Anschluss an die Krankenhausbehandlung sehr hilfreich für unsere Patienten sein. Sie dient dazu, die Belastbarkeit, aber auch die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit nach einer akuten oder chronischen Herz-Kreislauf-Erkrankung wiederherzustellen. Ebenfalls sollen vorhandene Risikofaktoren minimiert werden. Die Patienten erhalten die Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen und anschließende Nachversorgungsmöglichkeiten zu nutzen.

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