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„Die beste Entscheidung meines Lebens“ Bei Volkswagen Osnabrück bleiben keine Berufswünsche offen

09.06.2022, 13:15 Uhr

Seit Ende 2009 ist der Standort Osnabrück Teil des Volkswagen Konzerns und bietet Arbeitsfelder in der gesamten automobilen Prozesskette an. Judith Cremering (34) und Tobias Flade (32) haben schon einige Stationen des Konzerns durchlaufen. Langweilig wird es ihnen dort nicht.

Die Volkswagen Osnabrück GmbH ist der größte Ausbildungsbetrieb der Region. Über 2.300 Automobilbegeisterte arbeiten dort in den Bereichen der Technischen Entwicklung, im Fahrzeugbau und im Metall-Bereich sowie im Personalwesen, Finanzwesen und weiteren Bereichen. Einer von ihnen ist Tobias Flade. Ihm war schon zu Schulzeiten klar, dass er in der Automobilbranche arbeiten möchte. Auf den Tipp seiner Klassenlehrerin hin, sich beim Automobilbauunternehmen Karmann zu bewerben, startete er dort 2007 seine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker. Als das Unternehmen Insolvenz anmeldete, führte Tobias Flade seine Ausbildung 2009 bei Volkswagen Osnabrück weiter.

Nach seiner Ausbildung war er im Messebereich tätig, in dem er sich unter anderem um die Fahrzeuge, die auf Messen ausgestellt oder bei Vorstellungen verwendet wurden, kümmerte. Doch dort endete sein Karrierepfad noch lange nicht. „Uns wurde gesagt, dass wir den Konzern kennenlernen sollten und genau das habe ich gemacht“, erzählt Flade. Er wechselte zu Volkswagen Motorsport in Hannover und begleitete dort drei Jahre lang das Projekt der Rallye-Weltmeisterschaft. Nach dieser spannenden Zeit kehrte er zurück nach Osnabrück und wechselte in die Technische Entwicklung in den Bereich Testzentrum.

„Ich wurde immer sehr unterstützt, wenn ich wechseln oder mich weiterbilden wollte. Dadurch habe ich schließlich auch die Meisterlaufbahn eingeschlagen“, so Flade. „Um bei Volkswagen als Meister arbeiten zu können, musste ich eine Führungslizenz erwerben.“ In drei Jahren beschäftigt sich die angehende Führungskraft mit unterschiedlichen Themenfeldern unter anderem mit der Selbst- und Fremdwahrnehmung und Mitarbeiterführung. Am Ende legt man eine 3-tägige Prüfung ab. Bis 2022 war er als Meister im Testzentrum tätig. Mittlerweile ist er als Projektleiter im Versuchsbau und stellt gemeinsam mit seinem Team Prototypen für neue Fahrzeuge her. Diese Vielfalt ist es, die Flade von Volkswagen überzeugt hat: „Der Vorteil ist, dass es so viele Möglichkeiten gibt. Hier in Osnabrück werden alle Arbeitsbereiche der Fahrzeugherstellung angeboten. Dadurch gibt es viele verschiedene Stationen, in denen man sich ausprobieren und seinen richtigen Weg finden kann.“

Volkswagen Osnabrück bietet Kreativität

Dem kann Judith Cremering nur zustimmen. Die 34-jährige hat ursprünglich eine Ausbildung zur gestaltungstechnischen Assistentin gemacht, um ihre kreative Ader auszuleben. Nach ihrer Ausbildung holte sie ihr Abitur nach und landete völlig ungeplant bei Volkswagen Osnabrück. „Ich hatte vorher kaum Berührungspunkte mit der Automobilbranche“, gibt Cremering amüsiert zu und fügt hinzu: „Ich wusste auch nicht, wie ein Assessment Center abläuft, mit dem die Auswahl der zukünftigen Auszubildenden läuft. Ich habe, ehrlich gesagt, nicht damit gerechnet, dass ich die Stelle bekomme. Also ging ich völlig offen in das Auswahlverfahren und ließ mich darauf ein.“ Dass sie während des mehrtätigen Assessment Centers so gelassen blieb, war wohl ihr großer Vorteil. Volkswagen Osnabrück bot ihr die Mechatroniker-Ausbildung mit gleichzeitigem Maschinenbaustudium an. „Ich habe eine Nacht lang alles gegoogelt, was mit Maschinenbau und Mechatronik zu tun hat und habe mich einfach dafür entschieden. Das war die beste Entscheidung meines Lebens“, so Cremering. 

Bei Volkswagen Osnabrück fand sie endlich die kreative Arbeit, nach der sie gesucht hatte. „Mir wird schnell langweilig. Wenn ich ein Projekt abgeschlossen habe, brauche ich sofort etwas Neues und Anderes. Bei Volkswagen Osnabrück konnte ich immer wieder ein neues, spannendes Themenfeld finden, in dem ich mich austoben wollte“, erzählt Cremering. Nach ihrer Ausbildung machte sie ein sogenanntes Wanderjahr, in dem sie für die Qualitätssicherung in Brasilien, in Sao Bernardo do Campo, gearbeitet hat. Nach Beendigung ihres Studiums ging es weiter in die Technische Entwicklung, in der sie daran beteiligt war, den Klimatisierungsbereich aufzubauen. Mittlerweile ist Cremering in die Personalentwicklung gewechselt. Als Referentin für Personalentwicklung ist sie für das Diversity Management zuständig.

Volle Unterstützung für Eltern

Doch nicht nur im Beruf gab es viele Veränderungen für Judith Cremering. „Vor einem Jahr bin ich Mutter von Zwillingen geworden. Auch da hat das Unternehmen mich und meinen Mann voll unterstützt. Dank der flexiblen Arbeitszeiten und der Regelung zu mobiler Arbeit kann ich Beruf und Familie gut unter einen Hut bekommen“, erzählt sie. Durch die Infoveranstaltungen und Kurse wurden die jungen Eltern auf alles rund um das Thema Elternzeit, Elterngeld und die Arbeit mit Kind beraten. „Mit unserem ‚Fit für den Start‘-Kurs treffen wir uns immer noch. Er ist mittlerweile zu unserer Krabbelgruppe geworden“, so Cremering. Auch für die Notfallbetreuung wurden die Kinder schon angemeldet, um in jedem Fall abgesichert zu ein.

„Wir haben die Elternzeit aufgeteilt, dadurch bin ich nicht allzu lang weggewesen.“ Wer länger in Elternzeit bleibt, hat die Möglichkeit sogenannte Elternzeittreffen in Anspruch zu nehmen. Dort trifft man sich mit dem Personalleiter und beispielsweise der Teamleitung, um auf dem neusten Stand zu bleiben. Man wird also nicht abgehängt.

Ein Team, das sich hilft

Bei der Arbeit kommt auch das Team-Gefühl nicht zu kurz. Durch offizielle Maßnahmen des Konzerns fällt es leicht, die Kolleginnen und Kollegen aus den anderen Bereichen kennenzulernen. Beispielsweise führte das Unternehmen die „Netzwerk.Pause“ ein. Dabei werden alle zwei Monate Kleingruppen ausgelost, die eine gemeinsame Mittagspause verbringen. „Man vernetzt sich hier gut. Durch meine häufigen Wechsel habe ich viele verschiedene Abteilungen und Kolleginnen und Kollegen kennengelernt“, so Flade, „Auch am Mittagstisch lernt man viele Kolleginnen und Kollegen kennen., mit denen man sich austauscht. Gefühlt ist hier jede Pause eine ‚Netzwerk.Pause‘.“

Das kann auch schon mal bei einem Problem weiterhelfen. „Es gibt die Möglichkeit 12-Minuten-Vorträge über ein Wahlthema zu halten“, erklärt Cremering, „Es kam schon oft vor, dass ich mich bei einem Problem an einen dieser Vorträge erinnere. Dann rufe ich die Person kurzerhand an und frage um Rat.“ Die hohen Teilnehmerzahlen verraten deutlich, wie beliebt dieser Austausch ist. Meist nehmen um die 50 Leute teil, seitdem die Veranstaltungen online abgehalten werden, sind sogar oft um die 100 Teilnehmer digital anwesend. Ein besonderes Event in diesem Bereich findet am 16. Juni statt. Bei „Mein Standort spricht“ werden den Teilnehmenden Thesen vorgegeben, zu denen sie ihre Meinung abgeben sollen. Konträr antwortende Personen werden einander zugelost, um zu diskutieren. Die Ergebnisse werden anschließend für alle vorgestellt. Dieses Format zählt zu den zahlreichen Initiativen innerhalb des Volkswagen Konzerns, die zum Ziel haben, die Feedback- und konstruktive Streitkultur bei Volkswagen zu fördern.

Persönliche und berufliche Entwicklung

Cremering und Flade können sich nicht vorstellen, in einem anderen Unternehmen zu arbeiten. „Es gibt es so viele Vorteile. Allein die Flexibilität, die die Arbeit mit sich bringt, überzeugt mich immer wieder. So etwas gibt es nur selten“, ist Cremering überzeugt. „Volkswagen Osnabrück ist nicht zu klein und nicht zu groß. Das ist perfekt, um sich auszuprobieren und trotzdem nicht anonym zu sein. Das sorgt für einen angenehmen Umgang im Team. Hier kann sich jeder mit seinen Ideen einbringen. Dafür muss man gar keine langen Wege gehen“, so Flade. Reicht man seine Ideen offiziell beim Ideenmanagement ein, werden diese gewissenhaft geprüft und ernst genommen. Wird die Idee umgesetzt, kann sich das sogar monetär für den Ideengeber oder die Ideengeberin auszahlen.

„Außerdem haben wir nicht nur die Möglichkeit, uns beruflich weiterzuentwickeln. Es gibt ein Reha- und Fitnesszentrum im Haus. Hier können Sportkurse besucht werden oder ein individuelles Training angeleitet werden“, so Cremering, die selbst schon einige Kurse besucht hat. Außerdem können Mitarbeitende regelmäßige Gesundheitschecks in Anspruch nehmen oder sich in Bezug auf ergonomisches Arbeiten beraten lassen.

„Jetzt gerade ist eine sehr spannende Zeit in der Automobilbranche. Es verändert sich viel. Deshalb arbeite ich gerne in dieser Branche und für Volkswagen Osnabrück: es ist spannend, sich mit den Anforderungen und Herausforderungen weiterzuentwickeln. Und genau das ist hier möglich“, so Flade.

Erste Einblicke für Automobilbegeisterte

Automobilbegeisterte, die ein Teil des Teams werden wollen, können sich auf www.volkswagen-os.de informieren. „Außerdem haben am 9. Juli Schüler, Eltern und Lehrer sowie Lehrerinnen die Chance, sich direkt vor Ort ein Bild von den Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten bei Volkswagen Osnabrück zu machen“, erzählt Tobias Flade und ergänzt: „Von 9 bis 14 Uhr werden Mitmachaktionen auf dem Gelände des Konzerns angeboten. Auszubildende und unsere Ausbilder können mit Fragen gelöchert werden. Dadurch bekommt man einen ganz persönlichen Einblick in das Unternehmen.“

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