„Ich brauchte gar keine Brille, aber sie gefiel mir einfach“  Augenoptiker Falk Burmeister arbeitet seit 2007 beim BRILLENMACHER in Osnabrück 

04.07.2022, 15:50 Uhr

„Ich wollte gar kein Augenoptiker werden, sondern Maskenbildner“, lacht Falk Burmeister. Sogleich wird klar, er ist ein offener, authentischer und lebensfroher Mensch. 2007 zog er aus dem Kreis Minden-Lübbecke nach Osnabrück. Seitdem arbeitet der 45-Jährige im Augenoptikfachgeschäft BRILLENMACHER an der Großen Hamkenstraße im Stadtzentrum.  

Der Weg zum Maskenbildner eröffnete sich Falk Burmeister nicht. „Dass ich Augenoptiker bin, habe ich meinen Brüdern zu verdanken. Damals habe ich, weil sie mir gefiel, eine Brille gekauft. Ich brauchte gar keine Brille – sie hatte auch keine Stärke – aber sie gefiel mir einfach. Meine Brüder meinten: ‚Dann werd‘ doch Optiker‘. Ich dachte: ‚Ja… Mathe, Physik, genau meine Lieblingsfächer…“ – wir lachen ob der Ironie in seiner Aussage. „Aber zum einen lernt man natürlich das professionelle Rüstzeug und zum anderen bringt der Beruf viel mehr mit sich. Allein die Kreativität.“ Und so begann Falk Burmeister in dem Geschäft seine Ausbildung, in dem er zuvor seine Brille gekauft hat. 1997 schloss er die Lehre erfolgreich ab. Zehn Jahre später fing er beim BRILLENMACHER an, wo er auch heute meist Brille trägt. 

Das Unternehmen gibt es seit mehr als 40 Jahren. Es hat Ladengeschäfte in Osnabrück, Georgsmarienhütte und Wallenhorst. Als Arbeitnehmer fühlt sich Falk Burmeister wohl. „Mir gefällt, dass es ein inhabergeführtes Unternehmen ist und man unabhängig und flexibel agieren kann. Zudem habe ich Entscheidungsfreiheiten, die mir meine Chefin Tina Masur-Harbeck gibt. Teil dieses großartigen Teams zu sein, in dem wir uns gegenseitig unterstützen und ergänzen, schätze ich sehr.“  

Am Job reizen den 45-Jährigen, die täglich neuen, spannenden Aufgaben. Aber sicherlich gibt es auch Routine: „Wenn ich morgens ins Geschäft komme, wird alles für den Tag vorbereitet. Dann beginnt die Arbeit in der Werkstatt: Ich fertige Brillen, richte sie, schleife Gläser oder ersetze Teile, um nur einen kleinen Bereich zu nennen. Außerdem müssen die Schaufenster, Vitrinen und Regale von Zeit zu Zeit neu dekoriert werden und es steht Büroarbeit an. Wenn Kunden das Geschäft betreten, schalten wir sogleich um und sind für sie da.“ 

„Der persönliche Kontakt und die individuelle Beratung sind Aspekte, die mir Freude bereiten. Meine Kolleginnen, Kollegen und ich gehen dabei immer auf die Bedürfnisse und Wünsche der Kundinnen und Kunden ein.“ Wenn es beispielsweise um eine neue Brille geht, hat der Augenoptiker schnell eine Vorstellung, welches Modell zu welchem Typ passen könnte. „Wir haben bei uns stets eine große Auswahl präsent. Darunter finden sich natürlich die aktuellen Trends genau wie dezente, stilvolle oder zurückhaltende Modelle sowie lebhafte und auffällige Fassungen – somit ist für jeden etwas dabei.“  

„Mir als Augenoptiker gibt es ein gutes Gefühl bei den Menschen etwas zu verändern, sodass sie glücklich sind. Soll heißen, nicht nur eine Brille zu fertigen, mit der sie besser sehen können, sondern auch ein Modell zu finden, das ihre Persönlichkeit unterstreicht.“ Gleichzeitig ist Falk Burmeister immer ehrlich und äußert, wenn ein Gestell nach seiner Einschätzung vielleicht nicht so gut zur Person passt. „Wenn die Kundinnen und Kunden das Geschäft letztlich zufrieden verlassen, dann freut mich das sehr.“  

Damit das so ist, geht es dem Team vom BRILLENMACHER stets um Perfektion in Sachen Sehen und Wohlfühlen. Das bedeutet auch technisch auf Höhe der Zeit zu sein. Garantiert wird dies zum Beispiel mit dem DNEye® Scanner. Das Gerät vermisst am Auge mehrere tausend Punkte sowie die Augenlänge. Diese Daten werden dann in die Fertigung eines individuellen Brillenglases übertragen, sodass die Kundinnen und Kunden bestmöglich versorgt sind. Darüber hinaus bedeutet Perfektion auch die optimale Anpassung von Kontaktlinsen.  

Stolz ist Falk Burmeister, die Social Media Accounts vom BRILLENMACHER bei Facebook und Instagram aufgebaut zu haben. „Zwar poste ich nicht jeden Tag neue Inhalte, aber wenn bei uns zum Beispiel eine Verkaufsaktion ansteht oder eine neue Brillenkollektion eintrifft, kommuniziere ich das. Es kann aber auch ein Gruß zu Weihnachten oder Ostern sein.“ 

Und in fünf Jahren? „Da bin ich 50, das muss man sich mal reinziehen“, lacht er. „Privat fahre ich dann hoffentlich noch viel mit dem Rad durch das Osnabrücker Land. Außerdem möchte ich mehr Theater spielen. Gerade pausiert meine Karriere als Hobbyschauspieler, aber ich bin aktives Mitglied bei der Probebühne Osnabrück, obwohl ich unheimlich viel Lampenfieber habe. Beruflich sehe ich mich weiterhin beim BRILLENMACHER. Wahrscheinlich werde ich dann jedoch wirklich eine Brille brauchen, denn langsam fängt es an, dass ich Unterstützung beim Lesen brauche.“ 

Mehr Informationen:

BRILLENMACHER
Große Hamkenstr. 32a-34 
49074 Osnabrück

Tel. +49 541 26126
infomail@brillenmacher.com
www.brillenmacher.com

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