Flaggschiff Skoda Superb: Auch als robuster Scout

Von Wolfgang Wieland | 03.08.2019, 10:30 Uhr

Er hat so viele Preise gewonnen, dass die Pokale ganze Lagerhallen füllen könnten. Bestes Auto hier, bester Import-Wagen da, Sieger unzähliger Vergleichstests. Liebling bei Familien und Flottenbetreibern. Und als 4x4 jetzt auch noch Allrad-Auto des Jahres 2019. Nun wurde der Skoda Superb innen und außen aufgefrischt und kann ab sofort ab 28 850 Euro erworben werden.

Schon im Jahr 1934 kam der erste Skoda Superb auf den Markt und wurde dann bis 1949 gebaut. Intern spricht man hier vom Ur-Superb. Die Ära des modernen Superb startet im Jahr 2001, die zweite Generation folgt dann 2008 und Generation Nummer drei beginnt 2015. Im April 2017 rollt schließlich der einmillionste Superb vom Band – eine echte Erfolgsgeschichte.

Scout-Version

Nun steht die überarbeitete Version vor uns und man muss schon ganz genau hinschauen, wo sich im Außenbereich der Limousine und des Kombis (bei Skoda schreibt sich Kombi übrigens mit C, also Combi) etwas verändert haben soll. Erstmals gibt’s den Superb auch als besonders robust designte Scout-Version mit zahlreichen Kunststoffplanken.

Die Frontschürze ist nun neu und auch der Kühlergrill, der jetzt 19 Doppelrippen beherbergt. Die Scheinwerfer sind etwas flacher und serienmäßig steckt LED-Technik für Abblend-, Fern-, Tagfahr- und Positionslicht dahinter. Aufpreispflichtig sind die Voll-LED-Matrix-Scheinwerfer, die erstmals in einem Skoda zum Einsatz kommen. Vorteil: Trotz dauerhaft eingeschaltetem Fernlicht werden andere Verkehrsteilnehmer nicht geblendet. Bei der Heckansicht fällt vor allem der neue Schriftzug mit weit auseinanderstehenden Einzelbuchstaben auf.

Neue Dekorleisten

Auch im bei Skoda stets ansehnlichen Innenraum sind die Veränderungen mit ein paar neuen Dekorleisten eher zart. Praktisch sind das variable Ladebodensystems und die vergrößerte Telefonbox mit Ladefunktion. Schön groß sind nach wie vor die Platzverhältnisse, vor allem in der zweiten Sitzreihe und im Kofferraum, der mindestens 625 Liter bei der Limousine, respektive 660 Liter beim Kombi fassen kann.

Zahlreiche Motorisierungen stehen zur Wahl. Benziner von 150 bis 272 PS, Diesel mit 150 und 190 PS und zum Jahresende kommt auch noch ein Plug-in-Hybrid mit 218 PS.