Endlich wieder geöffnet VW T-Roc Cabrio made in Osnabrück

Von Wolfgang Schäffer | 17.08.2019, 09:00 Uhr

Volkswagen hat wieder ein Cabrio im Angebot. Vom kommenden Frühjahr an rollt der T-Roc mit Stoffverdeck auf die Straßen. Das Designteam um Chef Klaus Bischoff hat die Kombination aus SUV und Cabriolet bestens umgesetzt. Der T-Roc macht als Cabrio sowohl mit geöffnetem als auch mit geschlossenem Dach eine richtig gute Figur.

Mit einer Länge von 4,27 Meter ist die offene Version knapp vier Zentimeter länger als das Ende 2017 vorgestellte kompakte SUV. Exakt um dieses Maß hat auch der Radstand zugelegt. Das war notwendig, um Raum für den Verdeckkasten, in dem sich die gelupfte Haube plan mit der Karosserie ablegt, zu schaffen. Zudem sollte das Ladeabteil nicht zu klein werden. Es fasst nun 284 Liter und damit etwa 100 Liter weniger als der bekannte T-Roc.

Erweiterter Stauraum

Da die hinteren Lehnen kinderleicht vorzuklappen sind – die Durchladeöffnung ist ansprechend groß –, lässt sich der Stauraum problemlos erweitern. Und in Sachen Kopffreiheit gibt es beim geschlossenen Dach ebenfalls keine Kritik. Da ist noch reichlich Luft zwischen Haupthaar und dem in Tradition von Käfer, Golf und Beetle eingesetzte Stoffverdeck.

Öffnen und schließen lässt sich die Haube in neun Sekunden vollautomatisch per Knopfdruck über einen Zentralschalter in der Mittelkonsole bis zu Tenpo. Außerhalb des Wagens ist die Stoffmütze mit dem Funkschlüssel zu bedienen. Wer sich für das schlüssellose System Kessy entscheidet, der kann das Verdeck mit Handauflegen auf den Türgriff bedienen.

Zwei Benziner

Für den Antrieb stehen zwei Benziner zur Wahl. Einstieg in die neue Cabrio-Welt von VW ist der Einliter-Dreizylinder mit 115 PS. Zweiter Motor ist der 150 PS starke 1,5-Liter. Beide Triebwerke übertragen ihre Kraft serienmäßig über ein manuelles Sechsgang-Getriebe generell auf die Vorderräder. Ein Allradantrieb ist nicht im Angebot. Das stärkere Aggregat kann auch mit einem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe kombiniert werden.