Taktikspiel von Queen Games Abstrakte „Glüx“-Momente: Licht an für die Erleuchtung

Von Karsten Grosser | 31.03.2017, 20:32 Uhr

Lichtplättchen sollen Räume erleuchten. Das aufgesetzte Thema überzeugt nicht ganz, das an sich abstrakte Taktikspiel „Glüx“ (Queen Games) von Jakob Andrusch dafür aber schon.

So geht’s: Die Spieler versuchen, ihre Lichtplättchen in speziellen Bereichen des Plans abzulegen, in den Räumen. Jeder einzelne Raum wird am Ende gewertet und bringt denjenigen Punkte, die in Summe den höchsten „Lichtwert“ erzielen. Die doppelseitigen Plättchen haben Werte zwischen 1 und 6. Wie bei einem Würfel ergeben Vorder- und Rückseite jeweils sieben. Die Plättchen werden aber auch benötigt, um erst einmal eine Lichtspur in die Räume zu ziehen. Die Zahlen geben nämlich auch vor, um wie viele Felder entfernt ein Plättchen von einem schon liegenden Chip platziert werden darf – oder auch muss.

Spielwert: Wo sind die strategisch wichtigen Punkte, um Lichtspuren in viele Richtungen fortsetzen zu können? Bei „Glüx“ sollte man sich gut in Stellung bringen, um Optionen zu behalten. Gleichwohl bietet es die Leichtigkeit, die der Name verspricht. Ein Spiel für helle Köpfe und solche, die erleuchtet werden wollen.

Würfelwert: 4 (gut)

Glüx (Queen Games) von Jakob Andrusch ist für 2 bis 4 Spieler ab 8 Jahren und dauert rund 30 Minuten. Preis: rund 30 Euro.

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