Hüggelcup: Gastgeber scheidet aus, Gaste Hasbergen vor schwerer Gruppe Ohrbeck: In Überzahl ein Eigentor

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Hallenfußball ist nicht nur flach: Hier zu sehen ein Kopfball-Duell in der Partie zwischen der Spielvereinigung Gaste-Hasberen (l.) und TuS Borgloh. Foto: Helmut KemmeHallenfußball ist nicht nur flach: Hier zu sehen ein Kopfball-Duell in der Partie zwischen der Spielvereinigung Gaste-Hasberen (l.) und TuS Borgloh. Foto: Helmut Kemme

Hasbergen. Die Stimmung in der Hasberger Sporthalle war merklich getrübt nach dem letzten Spieltag der Hüggelcup-Vorrunde . Während der gastgebende SV Ohrbeck ausschied, erwartet die Spvg. Gaste Hasbergen als Tabellenzweiter in der Zwischenrunde eine schwere Gruppe. Daneben qualifizierten sich der TuS Glane, der TSV Westerhausen und der TuS Hilter.

Drei Mannschaften, ein Ziel: der Einzug in die nächste Runde. Ein Favorit auf den Turniersieg war in der Gruppe sieben vermutlich nicht dabei – dafür mit Gaste Hasbergen, dem TuS Borgloh und Glane drei ambitionierte Teams, die den Zuschauern spannende Duelle boten. Darüber, dass einfach nur weiterzukommen nicht genügen würde, waren sich alle Trainer im Vorfeld einig. Gaste Hasbergens Coach Dennis Ennen brachte das „Problem“ stellvertretend für seine Kollegen auf den Punkt: „Auf die Zwischenrundengruppe mit Rothenfelde und Melle haben wir keinen Bock. Da kannst du gleich zuhause bleiben.“ Seine Spieler nahmen sich diese Warnung zwar zu Herzen und zeigten eine gute Leistung – im entscheidenden Spiel um den Gruppensieg gegen den TuS Glane mussten sie sich aber geschlagen geben.

Als doppelt wertvoll für Glane erwies sich Justin Kemper. Nicht nur, dass der gelernte Innenverteidiger sein Team mit zwei Treffern zum 3:2-Sieg gegen Borgloh schoss – auch sprang er gegen Kloster Oesede III kurzzeitig als Torwart ein, nachdem der temperamentvolle Schlussmann Manuel Klaer eine Zweiminutenstrafe kassiert hatte.

Die drittplatzierten Borgloher hatten eigentlich nicht schlecht gespielt. Sowohl gegen Gaste Hasbergen als auch gegen Glane kassierte das Team den entscheidenden Gegentreffer jeweils in den Schlussminuten.

In der nominell am schwächsten besetzten Gruppe acht setzte sich der TSV Westerhausen mit neun Punkten vor dem TuS Hilter durch. Der gastgebende SV Ohrbeck vollbrachte beim Stand von 2:2 gegen Westerhausen das Kunststück, in Überzahl ein Eigentor zu schießen, womit der Traum vom ersten Einzug in die Zwischenrunde seit drei Jahren gestorben war. Überraschend schwach präsentierte sich der TSV Riemsloh, der im vergangenen Jahr noch die Endrunde erreicht hatte. „Da wir in der Kreisliga im Abstiegskampf stecken und keine Verletzungen riskieren wollen, haben wir die zweite Mannschaft zum Turnier geschickt“, sagte Spielertrainer Björn Birke.

Mit der Zwischenrunde geht es an diesem Samstag weiter. Dann steht sowohl die „Todesgruppe“ mit den beiden Landesligisten SC Melle und Bad Rothenfelde auf dem Programm als auch die Gruppe mit den Stadtrivalen Viktoria Georgsmarienhütte und Kloster Oesede.

Teuer verkauft hat sich Qualifikant Kloster Oesede III. Für einen Punkt reichte es zwar nicht – die Fans sorgten jedoch wie am Vortag, als die „Erste“ gespielt hatte, für überragende Stimmung “,


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